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Schule im Hotel – wieder gemeinsam lernen

Wenige Schüler und ein Lehrer in Kalssenraum mit Maske

Kleine Klassenräume, viele Schüler. In den meisten Schulen ist es nicht möglich den geforderten Mindestabstand einzuhalten, wenn alle Kinder in Präsenz unterrichtet werden. Die Lösung: Wechselunterricht. Doch wäre es nicht viel besser, wenn die ganze Klasse wieder gemeinsam unterrichtet werden könnte und die Schulen möglichst lange geöffnet blieben, weil alle Hygieneregeln eingehalten werden können?

Das ist das Ziel von Gregor Abt und seiner Initiative ,,Schule im Hotel“.  Ihm fiel auf: während die Schulen mit zu engen Räumen und unzureichender Internet-/ und Hardwareausstattung für den Distanzunterricht zu kämpfen haben, stehen großflächige, gut ausgestattete Hotelräume leer. Daraufhin war es Abts Idee, Hotels und Schulen zusammenzubringen, um Schülern langfristig Präsenzunterricht zu ermöglichen – oder Prüfungen unter besseren Bedingungen.

Wir sind hier neue innovative Wege gegangen. Zu besonderen Zeiten herrschen auch besondere Umstände.

Paulaner-Wirt Christian Schottenhamel

Statt halben Klassen im eigenen Klassenraum, könnte die gesamte Klasse im Veranstaltungsraum eines Hotels in der Nähe unterrichtet werden. Mit viel Platz und ausreichend Abstand. In einigen Hotels wird diese Idee schon umgesetzt, sogar in einem Wirtshaus. So wurden 246 Abiturienten des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in den Räumen des Sheraton Hotels in München unterrichtet und auch der Festsaal des Paulaner am Nockherberg findet auf diese Weise neue Verwendung.

Die Idee stößt auf Zustimmung. Nicht nur bei Lehrkräften, bei allen Beteiligten. Sich gegenseitig zu unterstützen, das stärkt den Zusammenhalt. Und das ist wichtig, gerade in dieser herausfordernden Zeit. Und das gemeinsame Lernen motiviert. Unterricht kann und könnte endlich wieder so stattfinden, wie er sollte. Mit Austausch und Diskussionen, aber vor allem gemeinsam.

Unsere Stufensprecher haben immer wieder nachgefragt, waren schon ganz gespannt.

Schulleiterin Birgit Reiter

An der genauen Umsetzung wird weiter gefeilt. Gute Ansätze gibt es einige. Ein Vorschlag ist beispielsweise die dauerhafte Vermietung bestimmter Räume an Schulklassen. Diese würden zwischenzeitlich nicht an andere Besucher vergeben werden, sodass besser auf ausreichende Hygiene geachtet werden könnte. Die Organisation und der gesamte logistische Aufwand könnten zudem von externen Event-Managern übernommen werden, deren Arbeit zurzeit wegfällt.

Damit ,,Schule im Hotel“ deutschlandweit funktioniert, braucht es deswegen Partner und Unterstützer, die gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Falls du die Idee für deine Schülerinnen und Schüler gern nutzen würdest oder daran mitwirken möchtest, melde dich gerne unter: www.schule-im-hotel.de

Inzwischen hat auch die Presse berichtet. Zum Beispiel mit guten Artikeln in der Süddeutschen Zeitung, aber auch in der Welt unter der Überschrift „Lernen im Wirtshaus“. Hier die Beiträge:

„Wir sind hier neue innovative Wege gegangen. Zu besonderen Zeiten herrschen auch besondere Umstände.“

Paulaner-Wirt Christian Schottenhamel

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