Coole Praxisprojekte & Geld für die Schule

Geldregen für Schulen

Wieso ist eigentlich nie genug Geld da? Darauf mag es so viele Antworten geben, wie kaputte Kloschlüsseln in der Schule. Aber darum geht es hier nicht. Sondern darum, was Schulen selbst tun können, um finanzielle Spielräume für Wünsche zu gewinnen, die sonst nicht realisierbar wären. Dabei können Schulfördervereine eine wichtige Rolle spielen – gemeinsam mit der Schule, statt „nebeneinanderher“. Um gemeinsam mehr als doppelt wirksam Fundraising für die Schule zu betreiben, ist es wichtig eng zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen. Gute Lehrkräfte und Schulleitungen wissen das, kennen den Wert engagierter Elternarbeit, und machen das für ihre Schule nutzbar.

Die meisten Schulen haben inzwischen so einen Förderverein. Aber auch der muss das Geld irgendwo her bekommen. Einige schaffen das ganz gut, andere weniger. Manchmal reicht es kaum für den notwendigen Sozialausgleich, also die Zuschüsse zum Essen, für Klassenfahrten oder andere Feuerwehreinsätze. Wie ist das an eurer Schule? Habt ihr alle Quellen ausgeschöpft? Frischen Wind kann ein schulinterner Fundraising Summit bringen, auf dem Interessierte aus Elternschaft, externen Förderern, Lehrkräften und Schülerschaft einen gemeinsamen Plan entwickeln, sich dabei gegenseitig Mut machen und etwas Neues in Gang bringen. Hier ein paaar Checkfragen dazu:

  • Hat eure Schule einen Alumi-Verein und wird der ins Fundraising einbezogen?
  • Sprecht ihr schon mit eurem örtlichen Lions-Club, Rotary oder Zonta über euren Bedarf?
  • Nutzt ihr Charity Shopping, also können Eltern durch ihre Online-Einkäufe Spenden für eure Schule auslösen, wie z.B. über Amazon, Schulengel oder WeCanHelp?

Frischen Wind ins Fundraising bringen

Um mehr Geld in die Kasse zu bekommen, können neue attraktive Formate helfen. Besonders, wenn diese allen Beteiligten auch noch viel Spaß machen und den Schülern helfen zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. Solche Praxisprojekte ermöglichen Erfahrungslernen durch Teilhabe, fördern Werte, Wertschätzung, Kompetenzen und Demokratiefähigkeit. Das motiviert auch die Eltern beim Spenden. Besonders wirkungsvoll wird dies, wenn auch das Umfeld der Schule einbezogen wird: Nachbarn, Firmen und Geschäfte. Mit etwas Geschick lassen sich hier auch größere Spenden erzielen. Wenn es also das Ziel eines Fördervereins ist, die Schule finanziell zu unterstützen, lohnt es sich in Aktivitäten zu investieren, die mehr Geld bringen. Logisch, oder? – Hier vier Beispiele, die gut funktionieren und schnell mehr als nur ein paar Extra-Euros in die Kasse bringen:

Tipp 1

Sponsorenlauf

Keine Angst vor der Organisation. Viel können Schüler übernehmen. Wir sagen dir wie. Ein Sponsorenlauf ist ein einzigartiges emotionales Erlebnis für die Schulgemeinschaft und schafft eine echte Erfahrung von Zugehörigkeit und Wir-Gefühl. Das schweißt zusammen. Jeder kann seinen Beitrag zum Gelingen des großen Ganzen leisten. Das stärkt Selbstbewusstsein und Identifikation bei den Schülern. Es entsteht ein festes Fundament für eine Schulentwicklung, an der alle beteiligt sind. Und es spült Geld in die Kasse – für Wünsche, die vielleicht sonst auf der Strecke bleiben würden.

Fünf- oder Zehntausend Euro Erlös sind keine Seltenheit. Für mehr Ideen und Anregungen haben wir einem extra Blog-Beitrag vorbereitet. Beispiele, hilfreiche Checklisten, Vorlagen und eine Info für dein Kollegium findest du auf unserer Website.

Wer will, kann uns einfach als  externe Schulentwicklungsbegleitung nutzen. Kostenlos. Nur ansprechen musst du uns selbst. Wie es dann weitergehen kann, findest du hier

Das komplette Info- und Vorlagen-Paket bekommst du hier (auf „Alle Materialien runterladen“ klicken).

Unter allen Läufen, die vor den Sommerferien geplant sind, vergeben wir 10 Start-Ziel-Banner mit eurem Schullogo. Bei Interesse bitte bis 15. März bewerben. Dazu einfach eine Mail an kontakt@das-macht-schule.net.

Tipp 2

Dankeschön-Spende

Schüler lernen ihre Wünsche zu formulieren und, dass man was tun muss, wenn man etwas will. Zum Beispiel in der Fußgängerzone Tulpen verschenken und erzählen, für welche Wünsche das Geld fehlt – und um Spenden bitten. Die Idee hatte eine Berliner Schule, die seinerzeit die Aktion „Tulpen für Tische“ ins Leben rief. Ideal ist die Zeit rund um den Valentinstag, da gibt‘s preiswert Tulpen und Narzissen, die sich gut zum Verschenken eignen.

Wie du so eine Aktion planst und was du dafür brauchst findest auf unserer Website – auch eine Info zum Runterladen fürs Kollegium.

Das komplette Info- und Vorlagen-Paket bekommst du hier (auf „Alle Materialien runterladen“ klicken).

Tipp 3

Neue Masche

Eine echte Alternative zum Kuchenverkauf! Schüler verkaufen coole Sachen, die jeder brauchen kann, für sich oder als Geschenk: Coole Socken, T-Shirts, Mützen, Schals und noch viel mehr. Alle Produkte sind hochwertig, schadstofffrei, haben einen fairen Preis und werden in schönen Boxen geliefert. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler, dass sich Wünsche nicht wie von Zauberhand erfüllen, wie man ein Projekt durchzieht, gewinnen Einblicke ins Kaufmännische, haben viel Spaß und füllen die Klassenkasse. Im Schnitt lassen sich 800 Euro pro Schulklasse bzw. Aktion erlösen – ideal zur Finanzierung von Klassenfahrten.

Hier ein Überblick, wie so eine Aktion läuft. Auf unserer Website findest du, welche Kompetenzen das bei Schülern fördert, ein Video und Materialien, wie man so ein Projekt erfolgreich durchzieht, sowie ein PDF fürs Kollegium.

Oder:

Direkt kostenlose Musterbox anfordern. 

Tipp 4

Gratis Hardware

Natürlich finden Schülerinnen und Schüler Computer cool. Der selbstverständliche Umgang damit ist inzwischen zu einer Kulturtechnik geworden. So wie Lesen, Schreiben oder Rechnen. Allerdings fehlt oft das Geld für die passende Hardware. Ohne die können wir jungen Menschen aber nicht beibringen, wie sie medienmündige Bürger werden. Und wie sollen Lehrkräfte Unterrichts-Erfahrungen mit digitalen Medien sammeln, wenn es an der notwendigen Hardware mangelt? Bei uns gibt‘s gebrauchte Hardware aus Firmen zum Selbstabholen – kostenlos das greift sofort, hat sich bewährt, fördert Eigeninitiative, hinterlässt nachhaltige Strukturen und freut auch die Eltern. Und das Beste: Alles ist komplett kostenlos. Schüler freuen sich, wenn sie beim Aufbau der IT oder des Schulnetzwerkes beteiligt sein können. Das ermöglicht digitale Bildung zum Anfassen mit hohem Identifikationswert. Hier ein Beispiel.

Schau doch mal, ob bei dem, was momentan verfügbar ist, etwas für euch dabei ist. Wenn nicht, lohnt es sich täglich nachzuschauen. Wer als erster kommt, surft zuerst (Fördermitglieder haben Vorrang)! Also, auch Kollegen und Schulleitung informieren, ein PDF dazu gibt’s hier.

Eine Info fürs Kollegium und die Schulleitung und mehr dazu hier.

Und zum Thema Nachhaltigkeit: Die Weiterverwendung gebrauchter Hardware unterstützt auch die Sustainable Development Goals (SDG) der UN.

Computer

Also...

Welcher der Tipps aus diesem Beitrag passt am besten für dich? Was kannst du anderen im Kollegium weiterempfehlen? Und vielleicht hast du Tipps für uns und andere Schulen, die du hier in einem Kommentar hinterlassen möchtest. – Good luck bei der Umsetzung!

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