Stadterkundung mit DaZ-SchülerInnen

Steckbrief

Integration in der Schule

23556 Lübeck (Schleswig-Holstein)

Gotthard-Kühl-Schule

Projektleiter: Simone Becker

Klassenstufe: 5-10

Teilnehmer: 15

Läuft bis: 31.07.2018

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Über die „Humanistische Union“ in Lübeck kommt zweimal in der Woche ein Mitarbeiter in unsere Schule und holt SchülerInnen aus den DaZ-Klassen zu Ausflügen ab. Zusammen erkunden sie den Stadtteil, besuchen Jugendzentren, Museen, das Theater oder lernen gemeinsam Fahrrad fahren. Das tolle an dem Projekt ist, dass es genau dort ansetzt, wo Schule oft aufhört und ist damit eine tolle Brücke für die DaZ-SchülerInnen mitten in die Gesellschaft hinein.

 

Wir haben keinen festen Ablaufplan dafür entwickelt. Es gibt ein paar Ideen und Aktionen, die sich in der vorherigen Gruppe bewährt haben, dennoch versuchen wir bei den Bedürfnissen der aktuellen Gruppe zu bleiben. Die Schülerinnen und Schüler haben teilweise Wünsche oder Anliegen (z.B. Fahrrad fahren lernen oder reparieren) So fand ein Fahrradkurs statt.

 

Diese Wünsche versuchen wir herauszukriegen, indem wir auch Ideen im Unterricht sammeln und den Jugendlichen gut zuhören, so entstehen neue Ideen und Impulse, die wir an den Leiter weitergeben. In meiner Klasse spielen zum Beispiel einige gerne Billard, das kann man in einem Jugendzentrum auch spielen, also steht ein Besuch dort auf der Tagesordnung. Die Motivation Billard zu spielen ist hoch, und so lernen die Schülerinnen und Schüler gleich einen weiteren Ort für Jugendliche in ihrer Stadt kennen und nehmen vielleicht auch an weiteren Aktionen dort teil.

 

Aktueller Stand Oktober 2017:
Die Stadterkundung ist nun vor allem in ein Schwimmangebot übergegangen, weil wir gemerkt haben, dass hier Bedarf besteht. Mädchen und Jungen werden jeweils vom Unterricht direkt abgeholt und gehen dann zur Schwimmhalle. Die ersten haben sich auch schon freigeschwommen.
Bei Bedarf bieten wir über dieselben MitarbeiterInnen auch Fahrradkurse an. Zunächste wird auf dem Schulhof geübt, dann geht es weiter in die Natur und danach in den Stadtverkehr.
In den Ferien gibt es dann Ferienangebote, um die Stadt oder Jugendeinrichtungen kennenzulernen.

 


Das macht Schules Kommentar: Die Offenheit dieses Projektes gibt euch das größte Maß an Beweglichkeit. So sind Wünsche und Anliegen der SchülerInnen gut zu hören und leichter umsetzbar. Prima für die Integration!

Frische

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