Spendensammlung für Kinder in Kenia

Steckbrief

Freies Projekt

22043 Hamburg (Hamburg)

Ganztagsschule Denksteinweg

Projektleiter: Armin Opitz

Klassenstufe: 5

Teilnehmer: 50

Läuft bis: 04.05.2015

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Spendensammlung für Waisenkinder in Kenia durch zwei Musikkurse mit dem Titel: “Wir singen für Kinder in Not”

 

2005 gab es in Kenia sintflutartige Regenfälle, die die Holzhäuser der Waisenkinder wegspülten. Herr Opitz erhielt eine Anfrage, ob er mit dem Projekt “Wir singen für Kinder in Not” den Waisenkindern helfen könnte. Als zwei fünfte Klassen gefragt wurden, ob sie den Waisenkindern durch Singen helfen wollten, antworteten sie mit Ja.

 

 

Die Schüler sagen Ja

 

Nun ging es daran, Lieder zu üben. Beide Klassen lernten mit Eifer die Texte auswendig, und im November 2005 durften wir zum ersten Mal im Einkaufszentrum Berliner Platz singen.
Trotz des Regens marschierten wir mutig los. Einige Schüler hatten ein mulmiges Gefühl, weil sie nicht wussten, was passieren würde. Wir stellten uns auf, zwei Schüler hielten das Plakat “Wir singen für Kinder in Not”, zwei andere hielten die Becher, und wir begannen zu singen. Die Zentrumsmanagerin, Frau Lindemann, war dabei und fotografierte uns. Leute blieben stehen, hörten uns zu, einige warfen Geld in unsere Becher. Sehr schnell legte sich unsere Aufregung, und die Schüler freuten sich, dass es klappte.

Wir sangen an zwei verschiedenen Stellen im Einkaufszentrum und waren nach einer guten halben Stunde mit unserem ersten Einsatz fertig. Wir bekamen alle ein Lebkuchenherz und ein Duschgel geschenkt. Frau Lindemann spendierte außerdem allen ein Eis. Inzwischen hatte der Regen aufgehört, und auf dem Rückweg unterhielten wir uns voller Freude. Ein Schüler sagte: “Das hat sich doch gelohnt, dass wir trotz des Regens los gegangen sind.”

In der Schule zählten wir das Geld und waren auf das Ergebnis sehr gespannt. Wir hatten 150 € bekommen, eine große Überraschung! Beim nächsten Einsatz erhielten wir sogar 170 €.

 

 

Wie sieht es heute aus?

 

Inzwischen gibt es an unserer Schule für die Klassen 5 und 6 zwei Musikkurse mit dem Titel: “Wir singen für Kinder in Not”. Gelder für Afrika werden nicht nur über das Singen eingesammelt, sondern auch durch Flaschensammlungen, Tombolas, Sponsorenläufe und den Sozialen Tag.

Ingesamt wurden bis heute etwa 21.000 € nach Kenia überwiesen. Etwa 10.000 € sind direkt von der Schule Denksteinweg erarbeitet und gespendet worden, der Rest ist von anderen Sponsoren gekommen.

Davon wurden ein Schlafhaus für 60 Mädchen gebaut, Essen, Schulkleidung, Betten, Matratzen usw. gekauft und die freiwilligen Helfer unterstützt.
Im Jahr 2008 empfahlen wir dem Waisenhausvater, einen Solarkocher SK14 für das Kinderzentrum zu kaufen, damit das Essen nicht mehr nur mit dem teuren Holz gekocht werden muss. Nun wird nur noch an Regentagen mit Holz gekocht. Der SK14 hat 400 € gekostet, aber jetzt spart man das Geld, das man früher für das Holz ausgegeben hat.

Für alle Gelder erhalten wir einen Verwendungsnachweis und eine Fotodokumentation. 2008 wurde ein Dokumentarfilm (Dauer circa sieben Minuten) aufgenommen. Interessierte können ihn zugesandt bekommen, Anfragen bitte an die Schule richten.

 

 

Erfahrungen aus dem Projekt

 

Die Schüler haben gelernt nicht nur an sich zu denken, sondern auch an die, denen es viel schlechter als uns geht. Außerdem haben sie die Erfahrung gemacht, dass man mit verhältnismäßig geringen Mitteln eine große Hilfe sein kann.
Beim Sponsorenlauf haben manche entdeckt, dass sie viel leistungsfähiger sind als sie und die Lehrer dachten.

Die Lehrer haben gelernt, dass viele Schüler willig sind zu helfen und sich gerne für andere einsetzen wollen, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt. Sie haben Freude daran und wollen gerne wissen, wie es weiter geht.

Viele Eltern finden es gut, dass wir mit denen teilen, denen es nicht so gut geht.

Was ist jetzt anders und besser als vorher?

Viele Schüler freuen sich, dass in unserer Schule etwas erreicht worden ist. Wir sind mit dem Afrika-Projekt u.a. Umweltschule Europas geworden. Wir wollen die 110 Waisenkinder auch in Zukunft unterstützen und unser Bestes dafür geben, dass sie zu tüchtigen Bürgern ihres Landes heranwachsen können.
Mit Gottes Hilfe wird uns das gelingen. Der Waisenhausvater vertraut auf das Wort: “Bei Gott ist kein Ding unmöglich” (Lukas 1,37).

 

 

Schulklasse in Kenia für die die Ganztagsschule Denksteinweg Spenden gesammelt hat

 

 

 

 

 

 

 

 

Armin Opitz/Alexander Leja, Oktober 2009

 

 

 

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