Schulhofgestaltung

Steckbrief

Freies Projekt

51065 Köln (Nordrhein-Westfalen)

Städt. Hölderlin-Gymnasium

Projektleiter: Patricia Stanton

Klassenstufe: Jahrgangsübergreifend

Teilnehmer: 26

Läuft bis: 20.11.2012

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Schulhofgestaltung: ein Architektenbüro wurde beauftragt, der Förderverein bezahlt. Kinder helfen teilweise. Geplant sind: Freiluftklassenzimmer, Spielgeräte, Aussenanstrich. Ein zweites Projekt soll zum Anlass der 100jährigen der Schule in 1 1/2 Jahren in Angriff genommen werden: Streichen der Schule von innen. Ausbau zur Ganztagsschule.

 

Kann unser Schulhof denn noch schöner werden? Diese Frage beantworten alle Nutzer des Lern- und Lebensraumes Hölderlin-Gymnasium, denen Ästhetik und ein Bewusstsein für sich verändernde pädagogische Ansprüche an diesen Raum nicht fremd oder gar befremdlich erscheinen, spontan und uneingeschränkt mit einem energischen Ja.

 

Und mit dieser Frage begann es vor ca. fünf Jahren. Wem haben wir die Frage gestellt? Fast 500 Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe, die schließlich in den Pausen das Gebäude verlassen müssen und daher verstärkt auf dem Hof anzutreffen sind. Freiwilligkeit spielt nicht unbedingt eine Rolle bei der Wahl dieses Aufenthaltsortes. Könnte man selbige durch eine Umgestaltung des Areals etwa steigern? Ein spontanes, uneingeschränktes Ja hierzu von meiner Seite. Wir waren damals übrigens ein buntes Trüppchen, bestehend aus zunächst enthusiastischen Mitgliedern der Schulleitung, Lehrer- Eltern- und Schülerschaft. Eine Art Patenschaft hat der Förderverein unserer Schule übernommen.

 

In der Planungsphase unterstützte uns eine Architektin, Frau Bergmann. Sie erstellte auf der Grundlage der Ergebnisse ein Konzept, welches, nachdem es allen Instanzen vorgestellt worden war, von der Schulkon-ferenz befürwortet wurde.
Leider ist es uns nicht gelungen, es auch als Gesamtkonzept bei den zuständigen städtischen Stellen durchzubringen, so dass sehr kleinschrittig agiert wird. Für jede Maßnahme müssen wir das erforderliche Geld zusammenbringen, diverse Genehmigungsverfahren machen ihre Aufwartung und abgenommen werden muss solch ein Gerät schließlich auch noch. In der Sache einig sein müssen sich Schulverwaltungsamt, Gebäudewirtschaft, Grünflächenamt und natürlich die Feuerwehr.

 

Trotzdem haben wir schon manches geschafft:
Durch den Bau der Kletterwand wurde teilweise eine neue Anordnung einiger Bänke und Tische erforderlich, die so entstandene Sitzecke auf dem unteren Hof wird rege frequentiert. Seit diesem Schuljahr darf der „Rosengarten“ als zusätzliche Pausenfläche genutzt werden, was die Situation weniger beengt erscheinen lässt. Zwischenzeitlich gab es sogar „Kunst am Hof“ : Hölderlin-Köpfe zierten eines der Schutzgitter. Das sah gleich ganz anders aus! Auch der als zweite größere Maßnahme realisierte Basketballkorb wird gut angenommen und die von einigen befürchteten Beschwerden von Nachbarn bleiben glücklicherweise aus. Wir danken an dieser Stelle allen privaten und öffentlichen Händen, die uns hierbei finanziell unterstützt haben.

 

Zurzeit sparen wir, um in der ehema-ligen Raucherecke eine Freiluftklasse bauen zu können. Dieses kleine „Amphitheater“ soll Unterricht im Freien möglich machen. Im Mai wird die SV zum dritten Mal eine Spendenwanderung organisieren, deren Einnahmen teilweise dazu dienen sollen, die noch vorhandene Finanzierungslücke zu schließen. Mit Sicherheit noch ein Gewinn für unseren Hof!


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