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Notebooks für Distanzunterricht

Steckbrief

Digitale Bildung

14612 Falkensee (Brandenburg)

Gesamtschule "Immanule Kant"

Projektleiter: Robert Steffens

Klassenstufe: 7-13

Teilnehmer: 16

Läuft bis: 28.02.2021

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Nachdem wir dank des Digitalpakt ein WLAN in der Schule haben, sollen in jedem Raum mindestens zwei Rechner platziert werden, damit auch Schüler ohne Handy auf das Internet im Unterricht zugreifen können sollen.

 

Freudig, eine Zusage für Notebooks erhalten zu haben, ging es mit dem Auto zum Spender. Dort angekommen, wurde ich freundlich empfangen und zu meiner großen Überraschung, durfte ich nicht nur die Notebooks mitnehmen, sondern auch Verteilersteckdosen und ein paar Mäuse. Es ist toll, eine defekte Maus einfach austauschen zu können, ohne erst ein Ticket an die IT-Abteilung der Stadt schreiben zu müssen. Kurz nachdem ich vom Spender losgefahren war, wurde ich noch einmal angerufen und gefragt, ob ich nicht auch noch einen Drucker mitnehmen möchte. Kurz nachgedacht und ja gesagt, ein Drucker für den einen Computerraum ist eine tolle Sache.

 

Da die Notebooks ohne Festplatten gespendet wurden, dauerte es jedoch fast ein 3/4 Jahr, bis diese nun endlich produktiv eingesetzt werden können. Der Grund dafür lag in der Beschaffung der Festplatten. So konnte der Schulförderverein leider keine Platten finanzieren. Doch dank der erfolgreichen Bewerbung bei einem Projekt konnten SSD-Laufwerke gekauft und eingebaut werden.

 

In einer ersten schnellen Inbetriebnahme wurde ein Linux installiert und den Lernenden für den Distanzunterricht ausgeliehen.

 

In den aktuellen Ferien wurden die Geräte nun erneut für den Einsatz im Schulbetrieb konfiguriert. Dafür wurde ein Ubuntu-Linux so konfiguriert, dass es einen Gastzugang besitzt. Also ein Zugang, der sich nach jedem erneuten Anmelden wieder zurücksetzt, so ist jeden Notebook bei der erneuten Nutzung in einem funktionellen Zustand. Zudem wurden alle notwendigen Anwendungen und Programme installiert.

 

Von einem Rechner wurde mittels Clonezilla ein Image erstellt, welches via Netzwerk auf alle anderen Notebooks verteilt wurden. Somit musste nur einmal der Aufwand betrieben werden, einen Computer einzurichten. Somit stehen nun genügend Rechner für die Arbeit im Makerspace zur Verfügung, um Texte, 3D-Modelle und Vektorgrafiken zu bearbeiten

 

Wie so häufig ist es immer spannend aus der Schule in die Welt der Wirtschaft einzutauchen. So erfuhr ich, dass die spendende Firma sich mit der Entwicklung für Software für die Verwaltung von 3D-Drucken beschäftigt. Natürlich nutzte ich gleich die Gelegenheit, von unserem Makerspace zu erzählen. Immerhin auch ein Ort, an dem nach dem Distanzunterricht die Notebooks verwendet werden sollten.

 

Jedoch wurden diese Notebooks erst einmal genutzt, um an unsere Lernenden für den Distanzunterricht verliehen zu werden, wenn sie keinen eigenen Computer besitzen.

 

Leider befand sich unter den gespendeten Notebooks auch ein defektes. Die Scharniere des Deckels waren ausgerissen. Doch, eigentlich entwickelte sich dieses zu einem Glücksfall für die Lernenden des Wahlpflicht Informatik Kurs der 7. Klasse. So konnte ich ohne schlechtes Gewissen die Frage, können wir das Notebook auseinander nehmen, mit ja beantworten.

 

Kaum gesagt, wurde es fachgerecht zerlegt. Dabei konnten die Kenntnisse bei der De- und Montage von Denktoprechnern zu Beginn des Schuljahres aufgefrischt und erweitert werden. Denn Arbeitsspeicher, Festplatte und CPU waren aus dem Desktoprechner bekannt, sehen jedoch im Notebook anders aus und waren auch anders verbaut.

 

 

So macht der Unterricht dem Lehrer und den lernenden Spaß.

 

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