Internationale Patenschaften

Steckbrief

Integration in der Schule

28832 Achim (Niedersachsen)

Cato Bontjes van Beek-Gymnasium

Projektleiter: Ulrike Kompch

Klassenstufe: sonstige

Teilnehmer: 16

Läuft bis: 31.03.2017

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Lokale und geflüchtete Jugendliche schließen Patenschaften und verbringen gemeinsam ihre Freizeit.

 

Auf der Reeperbahn mittags um halb eins

Schüler im alten ElbtunnelNicht nur diese viel besungene und berühmte Meile in Sankt Pauli haben die Jugendlichen aus Achim am letzten Samstag gesehen, sondern eine ganztägige Erkundungstour durch Hamburg erlebt. Die fast dreißig-köpfige Truppe umfasste Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren aus Achim und Jugendliche aus aller Welt mit Fluchterfahrungen. Sie haben vor einigen Wochen Patenvereinbarungen getroffen und möchten sich durch gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Schule besser kennenlernen und Freizeit miteinander verbringen.

 

Gruppen-Selfie von Schülern und Geflüchteten aus AchimAngefangen hatte alles beim Willkommens Workshop Mitte August im Cato, da beschlossen die Jugendlichen, Patenschaften zu organisieren. Von dem Engagement der Schülerbeindruckt, vernetzten die Trainer sie mit Unterstützern: Die Stiftung Bildung aus Berlin meldete sich bei Ihnen und bot ihre Hilfe an. Diese besteht nicht nur in der Logistik und dem Formularwesen, sondern auch durch ganz konkrete monetäre Hilfe. Jetzt haben die Schülerinnen und Schüler, die sich aus fast allen weiterführenden Schulen und der Sprachlernklasse des Cato zusammensetzt, also ihre erste große Tour organisiert und durchgeführt und eine Menge Spaß miteinander gehabt. „Am besten hat mir der Hafen gefallen, der sieht so ganz anders aus als in meiner Heimat“, schwärmt Duha aus Syrien. Leonie aus Bierden hingegen fand den Spaziergang durch den alten Elbtunnel am coolsten. Das Dungeon stand für die nervenstärkste Gruppe auf dem Programm. „Dass wir alle zusammen waren und doch selbstständig entscheiden konnten, in welcher Gruppe wir was, wie lange anschauen wollten“, das fand Sufyan aus dem Sudan am besten.

 

So etwas wollen wir wieder machen, resümieren die Jugendlichen und planen mit ihrer Organisatorin, Ulrike Kompch auf der Rückfahrt schon den nächsten Trip zum mittelalterlichen Markt nach Bremen. Zumindest ein Teil von ihnen, denn der andere schläft nach all den interessanten Eindrücken mit einem Ohrwurm im Kopf: „Auf der Reeperbahn, nachts um halb eins…“


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