Die Kunstflure werden schöner

Steckbrief

Klassenraum renovieren

22115 Hamburg (Hamburg)

Gesamtstadtteilschule Mümmelmannsberg

Projektleiter: Katharina Sawatzki

Klassenstufe: 7

Teilnehmer: 15

Läuft bis: 04.09.2015

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Der WP-AL wird die Flure im Kunstbereich für die Aufhängung von Bildern verschönern. Dazu muss zunächst das Material gekauft und die Kinder mit alten Kleidungsstücken versorgt werden.

 

Die Idee zu diesem Wahlpflichtkurs Arbeitslehre entstand bei einem Rundgang durch die Schule. An vielen Ecken und Enden mussten unbedingt Reparaturen vorgenommen werden, um das Raumbild zu verbessern. Bei knappen staatlichen Ressourcen eine Herausforderung. Daher haben es sich die Schüler(innen)des WP-Arbeitslehre zum Ziel gesetzt, sich viele handwerkliche Dinge anzueignen und die Schule zu verbessern. Dazu gehört das Streichen von Wände.

 

Die Vorbereitung: Das Material für diese Aktion (Farbe, Material,…) wurde im Vorhinein besorgt; Die 6 Doppelstunden selber liefen nach dem selben Muster ab; zunächst einmal teilen wir die Schüler(innen) der Gruppe verschiedenen Aufgabenbereichen zu; die Abkleber kleben schwarze Metallschienen, fest montierte Schilder, ab; die Streicher streichen; der Materialdienst organisiert das Material (Kreppbank, Rollen, Putzutensilien, …) und sorgt dafür, dass das gesamte Material auch wieder in der Renovierungskiste landet; der Protokollant hält die Arbeitsschritte und das Ergebnis schriftlich fest.; alle Schüler(innen) helfen am Ende beim aufräumen und säubern. Unsere Arbeitsschritte:

  1. Wir bekleben die schwarzen Metallschienen mit Kreppband, damit keine weißen Flecken auf die Metallschienen kommen.
  2. Danach packen wir das Malervlies auf den Boden, damit beim Streichen keine Farbe auf den Boden kommt.
  3. Anschließend nehmen wir die Farbrollen und streichen die Wände weiß. Man sucht sich die richtige Rolle oder einen Pinsel aus. Daraufhin kann man den Farbeimer öffnen. Danach nimmt man ein Abstreifgitter und stellt es in die Farbe. Man nimmt die Rolle, tunkt diese in die Farbe und rollt überschüssige Farbe am Abstreifgitter ab. Dann wird gleichmäßig von unten nach oben gestrichen.
  4. Wenn die Farbe trocken ist, nehmen wir die Kreppbänder ab.
  5. Sobald die Kreppbänder abgemacht sind, müssen wir alles kontrollieren und den Arbeitsplatz säubern.
  6. Danach räumen wir auf.

 

Das Team ist stolz auf das Ergebnis. Die Wand sieht sauber aus und wir hoffen, dass die Wand noch lange sauber bleibt. Neben der Erworbenen handwerklichen Kompetenz haben die Schüler(innen) ein Bewusstsein für den Wert von handwerklichen Arbeiten erlangt. Immer wieder sagten sie, dass es auch sehr lange dauert, bis man so etwas sauber gemacht hat und das es blöd ist, wenn andere Schüler(innen) dieses wieder zerstören. Die Lehrerkollegen fragen mitlerweile an und möchten die Leistungen für ihren Klassenraum oder Fachräume buchen. Leider ist die Haltung bei den Jugendlichen gemischt. Teilweise schämen sie sich dafür, dass sie die Schule verändern/ reparieren. Gespräche in verschiedenen Lerngruppen sind dafür unbedingt notwendig, um ein Bewusstsein für den Wert von handwerklichen Dingen in der Schulkultur zu etablieren. Für den Ablauf des Streichens ist die Einteilung in unterschiedliche Aufgabengebiete sehr hilfreich gewesen. In Zukunft könnte man auch Meister für bestimmte Aufgaben ernennen. In einer neu gegründeten Schülerfirma können noch weitere handwerkliche Kompetenzen geschult werden.

 

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