Der Mega Memory Tag

Steckbrief

Freies Projekt

15538 Hennickendorf (Brandenburg)

Grundschule am Stienitzsee

Projektleiter: Förderverein der Grundschule

Klassenstufe: 1-4

Teilnehmer: 250

Läuft bis: 09.12.2013

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650 Euro gesammelt – Am 09.12. 2013 findet an unserer Grundschule der große Mega Memory Tag mit Gregor Staub statt. Lerne dein Gedächniss besser zu nutzen! Der Erlös aus dieser Aktion kommt komplett der Schule zugute, für die wir einen Beamer und eine große Leinwand kaufen wollen.

 

Stienitzsee GrundschuleNachdem wir im März 2013 Informationen zu dem Gedächtnistrainer Gregor Staub erhielten, waren wir sofort interessiert und fragten gleich mal nach einen Termin. Innerhalb von 24 Stunden hatten wir diesen… 9.12.2013…
Somit begann die Planung. Unser Ziel war es Geld für unseren Förderverein zu sammeln, um davon einen Beamer und eine große Leinwand zukaufen.

 

 

Im April begannen wir eine Arbeitsgruppe zu gründen. Diese bestand aus 6 Eltern, die im Förderverein aktiv sind. Es wurde eine sehr gute Vorlage vom Organisationsteam Karin Burger mitgegeben und auch bei Das macht Schule fanden wir viele Anregungen in anderen Projekten. Die Organisation der Tages-Verpflegung gaben wir an den Fussballverein unseres Ortes ab. Es stand relativ schnell der grobe Umriss. Wir hatten den Raum, die Technik und den Techniker. Nun mussten wir für Werbung sorgen und Plakate entwerfen. Im September waren dann die Plakate fertig, die Flyer gedruckt und Handzettel geschrieben. Die Medien wurden angeschrieben und Werbung in Print und Radiowerbung gegeben. Leider muss ich sagen, dass es in unserem kleinen Ort schwer war die Radiosender von uns zu überzeugen! Die Printmedien druckten alle kostenfrei einen Beitrag und unterstützten uns somit sehr gut. Wir verteilten unzählige Flyer in allen öffentlichen Einrichtungen und in die Briefkästen der Einwohner von Hennickendorf. Es war eine aufregende Zeit. Im November durften wir dann Plakate aufhängen. Der Kartenvorverkauf startete gleichzeitig. Wir richteten, in Zusammenarbeit mit vielen Geschäften in unserem Ort, Vorverkaufstellen ein. Auch in unserer Schule konnte man Karten kaufen oder sich auf die Liste für die Abendkasse setzen lassen. Der Tag der Wahrheit rückte immer näher… Am Vorabend bauten wir die Technik auf und bereiteten alles vor. Ich war sehr aufgeregt und hatte Angst, dass irgendetwas fehlt oder wir etwas Wesentliches vergessen haben. Aber in dem Moment als ich Gregor Staub die Hand gab und ihm einen guten Morgen wünschte, wusste ich, dass es ein großartiger Tag für uns alle wird. Er hat mich von der ersten Minute an fasziniert mit seiner sehr humorvollen Art und Weise. Wir einigten uns auch schnell aufs Du, was witziger Weise gleich mit dem ersten Training startete. Er verbindet die Namen sofort mit einem Witz und Gesten, um sie sich besser zu merken. Das machte er dann mit allen Leuten, die er so im Laufe des Tages traf. Sehr beeindruckend. Er konnte die Namen aller auch noch am Abend! Am Morgen starteten wir mit den dritten und vierten Klassen. Die Kinder waren sofort in seinen Bann gezogen. Er überzeugte sie mit seiner Einkaufsliste. „Wie Eier im Schuh? Salat am Knie und ein Fisch der über meinen Oberschenkel schwimmt?“ Die Liste wurde auf 20 gesteigert und konnte nach 20 min von allen vorwärts, rückwärts und nach Position benannt werden. Wir alle waren beeindruckt und völlig mitgerissen. Auch lernten die Kinder Thailändisch in Rekordgeschwindigkeit. „Wer denkt, dass lernen so total cool ist?“ fragte er immer wieder zwischendurch. Was haben die Kinder einstimmig geantwortet? „JAAAA.“ Nach einer kurzen Pause wurde das Training mit den fünften und sechsten Klassen wiederholt und erweitert. Hier glänzte Gregor S. mit seinem Mathewissen und zeigte den Kindern eine der schnellsten Rechenweisen, die sie je kennengelernt haben. Nach anfänglich zögerlichem Verhalten der Lehrer in der Weiterbildung am Nachmittag, konnte Gregor S. sie aber doch mit seinem Witz und Können überzeugen und seine Methode vermitteln. So ging dann der Nachmittag zu Ende und meine Aufregung stieg wieder. Was wird es zur Abendveranstaltung? Der Kartenvorverkauf lief mal gut, mal schleppend, aber insgesamt waren wir bei ca. 100 Karten. Wir hofften auf die Abendkasse. Aber ich denke wir können mit ruhigem Gewissen sagen, dass wir alles versucht haben. Trotzdem war es schwer in einem kleinen Ort wie unserem, solch ein Event durchzuführen. Unsere große Aula war nur zur Hälfte gefüllt. Es war ein Schock für mich. Aber Gregor S. nahm es nach anfänglicher Enttäuschung gelassen und machte einen tollen Abend daraus. Er faszinierte die Anwesenden relativ schnell und zog sie, wie für mich schon fast gewohnt an diesem Tag, in seinen Bann. Am Ende war es für alle ein sehr erfolgreicher Abend, bzw. Tag.

 

Wir als Team haben den Tag als sehr anstrengend, aber auch schön erlebt. Organisatorisch haben wir eine Menge daraus gelernt. Es war manchmal nervenaufreibend und sehr einseitig, also eher ein 2 Frauen- Team. Aber das hatte viele Gründe!!! Wir als Förderverein müssen uns noch richtig als Team zusammenfinden. Dies war unser erstes großes Projekt zusammen, welches wir doch eigentlich gut gemeistert haben. Ich bin zufrieden und habe schon ein Resümee für mich gemacht. So zum Beispiel hätte man auf die Plakate verzichten können. Es war das Geld und den Aufwand nicht wert. Ich denke, viele Flyer und Handzettel, sowie Printwerbung sind ausreichend. Auch über Facebook haben wir Werbung gemacht. Am schwierigsten aber fand ich, die Eltern zu motivieren. Das möchte ich in Zukunft ändern. Ich möchte den Eltern zeigen, dass sie die Möglichkeit haben etwas zu erreichen und es sich auch lohnt für die Schule und somit für die Kinder Einsatz zu zeigen! Wir haben in diesem Jahr schon Elternkaffes veranstaltet, um die Eltern mehr einzubeziehen in unsere Arbeit und werden das im nächsten Jahr ausbauen.

Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg!

 

Frische

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