24 – Stundenlauf

Steckbrief

Sponsorenlauf

78050 Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg)

Gymnasium am Romäusring

Projektleiter: Tobias Hummler

Klassenstufe: 11

Teilnehmer: 800

Läuft bis: 24.07.2014

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LäuferRund 17.000 Euro erlaufen – Schüler laufen für einen Zweck und lassen sich pro Runde sponsern. So können sie selbst zu Verbesserungen an „ihrer“ Schule beitragen. Mit dem Erlös gewinnt die Schulgemeinschaft Spielraum für Wünsche, die sonst auf der Strecke bleiben würden: Büchergeld, Verbesserungen im Lernumfeld, Ausstattung der Turnhalle, einen schöneren Schulhof etc.

 

Mann auf dem LiegeradIm Rahmen der Projekttage unserer Schule, des Gymnasiums am Romäusring in Villingen (Schwarzwald), entschieden wir, der Grundkurs 3 der Kurstufe 1, uns, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Die Idee, einen 24-Stunden-Spendenlauf zu organisieren, kam von unserem Tutor Herr Hummler. Er sah in der Aktion eine große Chance, den Schülern näher zubringen, wie Initiative und Erfolg zusammenhängen und ihnen die Verantwortung für sich und ihre Schule zu übertragen. Denn das erlaufene Geld sollte größtenteils für die weitere Gestaltung des Ganztagsbereiches unserer Schule (zum Beispiel Kauf von neuen Bewegungsmöglichkeiten in der Außenanlage oder Verbesserung der Möglichkeiten in der Schülerbibliothek) verwendet werden. Darüber hinaus sollten noch gemeinnützige Zwecke unterstützt werden. Wir zeigten uns motiviert, unsere Schule für diesen guten Gründe zum Laufen zu bringen. Ende 2013 begannen wir mit den ersten Schritten der Organisation. Die Laufstrecke wurde festgelegt und die verschiedenen Bereiche der Organisation besprochen. Es galt, sich um Sponsoren, Verpflegung, Werbung, Berichterstattung und vieles mehr zu kümmern. Auf der Internetseite www.das-macht-schule.net fanden wir eine große Hilfestellung für die Organisation unseres Projektes. So konnten wir unseren Kurs in Gruppen für die einzelnen Organisationsbereiche einteilen. In den folgenden Wochen und Monaten wurden einzelne Unterrichtsstunden genutzt, um die Planung zu präzisieren und voranzutreiben. Eine zentrale Frage der Planung war, wohin beziehungsweise an wen die eingenommenen Spenden verteilt werden. Der Kurs einigte sich, die Einnahmen für schulische, als auch für gemeinnützige Zwecke zu spenden.

 

Gruppe von Läufern von hintenSchüler am ErfrischungsstandSchon relativ früh erwies sich die Planung eines Spendenlaufes als komplex und herausfordernd. Es stellten sich einige Probleme heraus, die gelöst werden mussten. Je näher der Lauf rückte, desto klarer wurde uns, wie umfangreich die Organisation eines Spendenlaufs ist. Die einzelnen Expertengruppen mussten nun intensiver arbeiten und mehr Zeit in das Projekt stecken. Immer mehr Sponsoren wurden an Land gezogen und die Schüler über den Lauf informiert. Ihre Aufgabe war es, Sponsoren für gelaufene Runden oder Fixbeträge zu finden. In der Woche vor dem Lauf konkretisierten wir die Planung, damit die Vororganisation abgeschlossen werden konnte. Die Verpflegungsgruppe hatte 540 Brötchen, 230 Würstchen und Aufschnitte für 50 Brötchen bei verschiedenen Bäckereien und Metzgereien aus Villingen und Umgebung organisiert. Für die Verpflegungsstellen waren außerdem Pavillons und ein Grill eingeplant. Da unser Zählsystem höchstens 100 Läufer bewältigen konnte, verfassten wir einen Laufplan. Dieser teilte die Schüler der verschiedenen Projekte auf die 24 Stunden auf, sodass höchstens 70 Läufer gleichzeitig auf der Strecke eingeplant waren. Der Laufplan wurde erstellt und den Schülern mitgeteilt, dass sie sich über ihre Laufzeit informieren. Beim Zählsystem einigten wir uns auf Stempel auf den Laufkarten als Bestätigung für gelaufene Runden. Verschiedenfarbige Hemdchen für die Läufer sollten das Zählen zudem erleichtern. Zur Unterhaltung im Start-Ziel-Bereich planten wir Musik, die wir bei der GEMA anmeldeten. Für die erfolgreichsten Läufer hatten wir Preise festgemacht. Der Läufer mit den meisten Runden innerhalb der 24 Stunden gewann eine Eintrittskarte für ein Spiel des Fußballbundesligisten SC Freiburg. Die Ordner mit den Laufzetteln teilten wir nach der Klassenzugehörigkeit auf. Zudem benötigten wir Klassenlisten, in denen wir die gelaufenen Runden und erlaufenen Spenden eintragen konnten.

 

Läuferinnen laufen ausLäuferin schlägt Helfer abAm Mittwoch, dem 23. Juli 2014, ging es los. Wir trafen uns um 6:45 Uhr, um die Strecke abzusperren und die Zähl-, Anmelde- und Verpflegungsstationen aufzubauen. Um 10:00 Uhr begaben sich die ersten Läufer auf die Strecke und für uns begann die Arbeit . Diese bestand aus dem Runden zählen (8 Helfer stempelten) und der Aufnahme der neuen Läufer (4 Helfer verteilten Startnummern und Laufkarten, bei Abmeldung Übertragen der Rundenanzahl und Spendenbeträge). Ein weiteres Helferteam, bestehend aus zwei Leuten , überwachte die Strecke. Die Läufer zeigten sich hoch motivert und liefen Runde für Runde. Teilweise liefen 150 Teilnehmer gleichzeitig auf der Strecke. Der Zählsystem mit den verschieden farbigen Hemdchen mit Nummern wurde auf die Probe gestellt, erwies sich aber als gut geeignet. Auch in der Nacht wurde gelaufen und das Ziel, immer einen Läufer auf der Strecke zu haben, wurde erfüllt. Alle Helfer und Helferinnen blieben die ganzen 24 Stunden im Einsatz. Um Zehn Uhr des folgenden Tages war der Lauf zu Ende. Das Organisationsteam war erschöpft, aber glücklich über den Erfolg. 600 Läufer und Läuferinnen hatten in 24 Stunden über 8000 Runden überwältigt, was einer Strecke von 4.000 Kilometer entspricht, und somit einen Spendenbetrag von über 17.000 Euro gesammelt.

 

Frische

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