Willkommensworkshop für Flüchtlinge

Steckbrief

Integration in der Schule

20359 Hamburg (Hamburg)

Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

Projektleiter: Denny Balla

Klassenstufe: 5-10

Teilnehmer: 25

Läuft bis: 08.07.2016

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Integrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

 

„Wir wollen uns hinsichtlich der Flüchtlingsthematik noch mehr professionalisieren.“ Wie können wir – mit dem Workshop startend – eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gruppen wie Lehrern, Eltern, Schülern und schulübergreifend (Grundschule, Jugendzentrum u.a.) initiieren?

 

 

 

Zurzeit gibt es 2 „internationale“ Klassen (IVK 5 bis 6 und 7 bis 8) mit jeweils 10 bis 15 Schülerinnen und Schülern an unserem Standort. Unsere Schule, die sich zwischen der Reeperbahn und der Hafenstraße befindet, hat generell einen sehr großen Migrationsanteil. Es laufen bereits erfolgreich Projekte mit u. a. Dzoni Sichelschmidt (Roma-Beauftragter), bigpoint e.V. für Mädchen (Anett Mandelkow) und bigpoint e.V. für Jungen (Richard Osterhage) zum Training der sozialen Kompetenzen. Weiterhin hat die Schule im Früh-Sommer 2013 am Projekt „Macht die Turnhalle für die Flüchtlinge auf“ teilgenommen. Wir wollen uns hinsichtlich der Flüchtlingsthematik noch mehr professionalisieren (Erfahrungen haben wir bereits am Standort als Leuchtturm- und D23-Schule sammeln können.) Durch die in Zukunft wachsende Flüchtlings-Schülerzahl müssen unsere Lehrkräfte für dieses Themengebiet adäquat sensibilisiert werden. Wir sind hochmotiviert, da sich unsere Lehrer/innen sehr engagiert mit den Themen „Migration“, „Armut“ und „soziale Gerechtigkeit“ auseinandersetzen. Ein Workshop wird uns unterstützen, unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen.

 

 

Dokumentation Willkommens-WorkshopIntegrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli
Am 07. und 08. Juli 2016 wurde an der Stadtteilschule am Hafen (STS a. H.) in Hamburg ein Willkommens-Workshop von einem Trainer und drei Moderatoren/innen von der Initiative Neues Lernen (INL) in Kooperation mit „Das macht Schule“ durchgeführt. Zuvor war zwischen Michael Voigt (INL) und Denny Balla (STS a. H.) das Ziel und die vorläufige Aufgabenstellung der Schule folgendermaßen definiert worden:

 

Ziel der Schule: “Wir wollen uns hinsichtlich der Flüchtlingsthematik noch mehr professionalisieren.” Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung und der Austausch zwischen Eltern, Lehrern und Schülern sowie anderen Akteuren (Grundschule, Jugendzentrum) außerhalb des formalen, alltäglichen Rahmens und ausgekoppelt aus dem System Schule.

Vorläufige Aufgabenstellung: Wie können wir, startend mit dem Workshop, eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gruppen (Schüler, Elter, Lehrer sowie schulübergreifend) initiieren.

 

 

Integrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

Nach dem ersten Workshoptag wurde eine erste Einschätzung der Situation unter Berücksichtigung unseres Zieles und der Aufgabenstellung von Trainern, Moderatoren/innen und Lehrern in Form eines protokollierten Interviews abgegeben. Das Protokoll wurde am nächsten Tag allen beteiligten Trainern, Moderatoren und Lehrern der STS a. H. vorgelegt. Das Resümee: Durch die Gruppenarbeitsergebnisse wurde sehr deutlich, dass bezüglich einer angenehmen Willkommenskultur weniger Bedarf besteht als erwartet. Die Willkommenskultur an der Schule ist „sehr willkommen“. Auf dieser Basis wurden für den nächsten Tag die folgenden Bearbeitungsthemen festgelegt:

 

 

– Streitschlichtung (durch Streitschlichter → Streitschlichterausbildung für Schüler/innen)

– „Freiheit“ in den Pausenzeiten (Raum, Platz für Treffen mit Schulfremden)

– Einbindung und Motivation von Eltern in Schulangelegenheiten

– Schüler als Übersetzter bei z. B. Elternsprecherwahl …

 

Integrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

Integrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

Integrationsworkshop Ganztagsschule Grundschule St. Pauli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Fazit: Der Workschop war im hohen Maße ergebnis-, problem- und lösungsorientiert (s. Bilddokumentation). Die Vorgehensweise war grundsätzlich ethisch-sequentiell. Allen beteiligten Rollen (Schüler/innen, Eltern, Paten und Pädagogen) wurde damit die Fähigkeit und Bereitschaft einer Problemlösung durch bestehende Problemlösungs- und sonstigen Handlungskompetenzen zugesprochen. Das Problem definierte sich an den am Anfang beschriebenen Zielen und Aufgabenstellungen. Es ist beabsichtigt, nach circa einem Jahr ein weiteres Treffen zu ermöglichen.

 

 

Ergebnisse Integrationsworkshop

Ergebnisse Integrationsworkshop

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