(Baden-Württemberg)
Grundschule am Sandhaus
Klassenstufe: 6
Teilnehmende: 25
Läuft bis: 02.05.2025
| Das Textil-Race beginnt! – Woche 1 |
| Diese Woche hat unser Textil-Race
angefangen. Wir waren alle ganz |
| aufgeregt! In der ganzen Schule haben
wir Zettel aufgehängt, damit alle sehen können, worum es geht. Kleine Teams aus unserer Klasse sind in die anderen Klassen gegangen und haben das Projekt vorgestellt. Wir haben den anderen Kindern erklärt, was wir machen wollen und warum das wichtig ist. Viele hatten direkt Lust mitzumachen, das war toll! Schon in den ersten Tagen haben wir die ersten Sachen bekommen – von Kindern, Lehrerinnen und Lehrern und auch von den Erzieherinnen. Das hat uns richtig gefreut! Alle sind motiviert und wollen etwas Gutes tun. So kann es weitergehen! |
| Das Textil-Race beginnt! – Woche 1 |
| Heute ging es richtig los! Wir haben ganz viele
Säcke, Beutel und Taschen bekommen – voll mit Schuhen, Pullovern, T-Shirts und noch viel mehr. Die Leute haben echt viel mitgebracht! |
| Zusammen mit Herr Lettow haben wir uns die
Kleidung genauer angeschaut. Wir wollten wissen, wo sie herkommt. Auf den Etiketten standen ganz viele verschiedene Länder: Türkei, China, Bangladesch, Italien, Kroatien und noch mehr! Das war richtig spannend. So viele Länder – das hätte keiner von uns gedacht! |
| Dann haben wir alles auf einen großen Haufen
gelegt und angefangen, ein bisschen zu sortieren. Es gab so viel, dass wir ganz schön zu tun hatten. Aber es hat Spaß gemacht! Am Ende haben wir echt gestaunt, wie viel schon an den ersten Tag zusammengekommen ist. Wir sind gespannt, was noch alles kommt! |
| Das Textil-Race beginnt! – Woche 1
Der Kleidertausch |
| Weil am Donnerstag die Zeit nicht mehr |
| gereicht hat, haben wir am Freitag |
| weitergemacht. Es war noch ganz schön
viel übrig!Bevor wir alles gewogen haben, hat Herr Lettow uns etwas Tolles erlaubt: Wir durften uns Sachen aussuchen und mitnehmen – für uns selbst oder für unsere Geschwister. Viele haben Pullover, T-Shirts, Jacken oder sogar Schuhe gefunden, die gut passten. So bekommen die Sachen ein zweites Leben!Auch wenn das Gewicht dadurch ein bisschen weniger geworden ist, war es für einen guten Zweck. Lieber jemandem helfen, der es brauchen kann, als dass die Kleidung irgendwo herumliegt. Wir fanden das eine schöne Idee! |
| Projekttagebuch – Woche 2 |
| Die zweite Woche ist fast geschafft – und wir sind richtig gut
eingearbeitet! Jeder kennt jetzt seine Aufgaben: Kleidung sortieren, wiegen, passende Stücke für die Abgabe aussuchen, Schilder schreiben, Säcke beschriften und bekleben. Besonders knifflig war es, die dicken Kleidersäcke zuzuknoten – das hat manchmal ganz schön Kraft gekostet. Und ganz ehrlich: Der Wunsch, einfach mal auf einen der riesigen Kleiderhaufen zu springen, wurde von Tag zu Tag größe |
| Trotz aller Anstrengung – uns macht es richtig Spaß! Wir arbeiten
im Team, helfen uns gegenseitig und merken, wie viel wir gemeinsam bewegen können. |
| Projekttagebuch – Kinderrechte & Kinderarbeit |
| Um noch besser zu verstehen, was alles hinter unserer
Kleidung steckt, haben wir uns mit dem Thema Kinderrechte und Kinderarbeit beschäftigt. |
| Dabei haben wir erfahren, dass in vielen Ländern Kinder in
unserem Alter hart arbeiten müssen, um Kleidung, Schokolade oder sogar Teile für Handys zu besorgen und herzustellen. Das hat uns sehr traurig und nachdenklich gemacht – denn viele dieser Kinder haben nicht die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, zu spielen oder einfach Kind zu sein. |
| Uns war vorher gar nicht bewusst, dass unser Konsum mit
dem Leben von anderen Kindern so viel zu tun hat. Jetzt möchten wir bewusster mit Kleidung und anderen Dingen umgehen – und uns dafür einsetzen, dass alle Kinder Rechte haben und diese auch eingehalten werden. |
| Projekttagebuch – Die Reise einer Jeans |
| Diese Woche haben wir uns mit der Reise einer Jeans beschäftigt – und sie
war wirklich unglaublich. Keiner von uns wusste vorher, wie viele Menschen an einer einzigen Jeans mitarbeiten, wie viele Kilometer sie um die Welt reist und wie viel Wasser dabei verbraucht wird. Besonders traurig war für uns zu sehen, dass auch Kinder daran mitarbeiten müssen – oft unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen. |
| Viele Kinder arbeiten ohne Schutz mit giftigen Stoffen, nur damit wir
günstige Kleidung kaufen können. Das hat uns wirklich betroffen gemacht. Wir hoffen, dass unsere Aktion etwas bewirkt – und dass mehr Menschen anfangen, nachhaltiger mit Kleidung umzugehen. Damit Kinder auf der ganzen Welt ein besseres Leben haben können. |
| Projekttagebuch – Mode mit Spaß |
| Natürlich darf bei all dem Nachdenken und Arbeiten der Spaß
nicht fehlen! Deshalb haben wir zwischendurch immer wieder spontane Modenschauen gemacht – das hat uns nicht nur zum Lachen gebracht, sondern auch gezeigt, wie vielfältig Kleidung sein kann. Wir haben Sachen von Menschen jeden Alters gesammelt – manchmal nichts für den Alltag, aber perfekt zum Verkleiden und Vorführen in der Klasse. So wurde sogar eine zu große Jacke oder ein alter Hut zum Highlight auf dem |
| „ |
| Laufsteg“. Manchmal war es auch ganz schön mühsam, weil die |
| Zeit knapp war und viel zu tun – aber ein lustiges
Kleidungsstück hat sofort wieder für gute Laune gesorgt. Diese Mischung aus Ernst und Spaß hat das Projekt für uns besonders gemacht! |
| Projekttagebuch – Der Berge wachsen! |
| Es werden immer mehr Säcke! Mittlerweile
haben wir schon über 500 Kilogramm Kleidung gesammelt – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. |
| Unser NaWi-Raum gleicht inzwischen eher
einem Lagerhaus: Über 80 prall gefüllte Säcke stapeln sich bis unter die Fenster. Selbst der Geruch hat sich verändert – es riecht wie in einem echten Second-Hand-Laden! Immer mehr Kinder und Lehrkräfte schauen neugierig vorbei und fragen: |
| „ |
| Was macht ihr da eigentlich?“ |
| Dann erzählen wir von unserem Projekt,
beantworten Fragen, zeigen Kleidung oder lassen andere Kinder selbst im Kleiderberg stöbern. |
| Es ist schön zu sehen, wie viel Interesse da ist |
| – |
| und wie unsere Aktion die ganze Schule
bewegt! |
| Projekttagebuch – Ein besonderer Freitag |
| Der Freitag in der vorletzten Woche war nochmal ein echtes
Highlight! Es kamen viele neue Spenden – richtig tolle Sachen waren dabei. Und das Beste: Sogar Herr Lettow hat sich ein neues Outfit ausgesucht – mit Jacke, Hose und Schuhen. Wir finden, besonders die Jacke und die Schuhe stehen ihm richtig gut! Mal sehen, ob er das Outfit auch mal in der Schule trägt Zum Abschluss gab es dann noch eine ganz besondere Aktion: unsere Trash-Modenschau! Dafür haben wir uns Kleidung aus kaputten Plastiksäcken gebastelt – und uns gegenseitig auf dem Laufsteg präsentiert. Wir haben Tränen gelacht! Ein perfekter Abschluss für eine tolle Woche voller Engagement, Kreativität und guter Laune. |