Synergie für Groß und Klein

Steckbrief

Klassenraum renovieren

39393 Ausleben (Sachsen-Anhalt)

Sekundarschule "Thomas Müntzer"

Projektleiter: Christian Grabow

Klassenstufe: Klasse 10 (Christian Grabow)

Teilnehmer: 10

Läuft bis: 25.05.2013

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Projektstory

Projekte zur Lernumfeldgestaltung wurden bereits von drei Klassen an der Schule erfolgreich durchgeführt. Auch die Klasse 10b wollte zeigen was sie drauf hat, allerdings stand noch eine Frage im Raum: „Warum soll man überhaupt noch am Lernumfeld arbeiten,wenn die Schule für uns eh bald vorbei ist?“ Eine berechtigte Frage, bei der aber auch nicht außer acht gelassen wurde, dass die anderen Projekte den Teilnehmern sehr viel Spaß und viele schöne Erinnerungen bereitet haben. Den eigenen Klassenraum zu streichen und dann nichts mehr davon zu haben, war dennoch nicht sehr verlockend. Gab es noch eine Möglichkeit ein solches Projekt durchzuführen und irgendwie davon doch noch zu profitieren? Die Lösung war nicht nur genial, sondern auch sehr lobens- und beachtenswert. Der Raum für die mündlichen Prüfungen wurde in diesem Jahr als Klassenraum für eine 5. Klasse genutzt und sah absolut furchtbar aus. Flecken, Kratzer und alte, funktionslose Jalousiehalterungen zeugten von dringendem Renovierungsbedarf. Für die Lernmotivation war dieser Zustand nicht sehr förderlich und als Atmosphäre für eine Prüfung, bei der man ohnehin aufgeregt genug ist, erst recht nicht. Was lag also näher als diesen Raum zu gestalten und somit bei der Prüfung vielleicht ein bisschen entspannter zu sein? Im Nachhinein würden die Kleinen dann zudem einen nagelneuen Raum haben, in dem das Lernen auch Spaß machen kann. Das Projekt diente also nicht nur der Abschlussklasse selbst, sondern stellte auch noch ein sehr schönes Abschiedsgeschenk an die Schule und spätere Klassen dar. Um den Effekt noch zu verstärken wurde das Projekt so geheim wie möglich gehalten. Wie bei den Projekten zuvor unterstützte die Schulsozialarbeit und die Klassenleitung gemeinsam mit „Das macht Schule“ die Planung und Durchführung und kümmerte sich vor allem um die Dokumentation und die Beschaffung der Materialien.

„Gemeinsam planen – los geht’s!“ Die Klasse überlegte zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Ulrike Wieczorek wie man den Raum am besten gestalten könnte. Rot, Grün und Blau wurden bereits verwendet und sahen auch gut aus, doch man wollte eine persönliche, unverwechselbare Note haben. Die Kombination aus zwei Farben hatte sich bewährt und sollte auch diesmal beibehalten werden. Warme Farben sollten es sein, die beruhigend und angenehm wirken. Letztlich fiel die Entscheidung auf „eierschalfarben“ und „cappuccinobraun“ – ein „farbsymbolisches Frühstück“ sozusagen, das nicht nur einen guten Start in den Tag verspricht, sondern den ganzen Tag über motivieren soll. Als Termin wurde Samstag der 25.05.2013 ausgewählt, also ein Tag in der letzten Schulwoche für die 10. Klassen. So wurde der Unterrichtsverlauf nicht gestört man konnte entspannter arbeiten. Letztlich waren Stefanie Schulz, Jenny Herzberg, Leon Groß, Philipp Rose, Dominik Lübeck, Max Niehage, Frau Ulrike Wieczorek und Herr Christian Grabow vor Ort, um die Ideen in die Realität umzusetzen. Auch wenn es nicht die ganze Klasse war, war dies dennoch vorteilhaft, da man sich somit nicht ständig im Weg stand und der Raum ohnehin etwas kleiner ist.

 

Bevor es los gehen kann, muss erstmal alles raus.
Folien auslegen, Kanten abkleben und dann darf endlich gemalert werden
Die erste Farbe wird angemischt…
Ja, es geht schnell voran…

 

Hier wird die Höhe festgelegt die später die Kontrastlinie bilden wird
Damit eine gerade Kante entsteht wird nochmal mit Kreppband abgeklebt.
Das Team hat ganze Arbeit geleistet. Mal sehen was die Kleinen sagen.

 

Kein Vergleich mehr zum Zustand am Morgen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von allen Seiten kamen nach dem Wochenende Lobbekundungen, die sich die Beteiligten auch redlich verdient hatten. Die SchülerInnen der 5. Klasse waren natürlich sehr überrascht ihren Raum in völlig neuer Gestaltung vorzufinden und freuten sich darüber enorm. Die Lehrkräfte waren allesamt ebenfalls sehr begeistert und die Fach- und Klassenlehrer der 10. Klasse freuen sich schon jetzt darauf, die mündlichen Prüfungen in einem Raum durchführen zu können, für den man kein schlechtes Gewissen mehr haben muss.Alle Teilnehmer waren mit Spaß und Freude bei dem Projekt dabei und natürlich gehörte ein wenig Blödsinn machen zwischendurch dazu und machte das Ganze erst zu einem unvergesslichen Erlebnis. Viele der Fotos lassen dies erahnen und einige sprechen sogar Bände. Weitere Bilder sind auf der facebook-fanpage der „IB-Schulsozialarbeit – Sekundarschule „Thomas Müntzer“ Ausleben“ (https://www.facebook.com/pages/IB-Schulsozialarbeit-Sekundarschule-Thomas-M%C3%BCntzer-Ausleben/165278990231366) zu finden. Auch dieses Projekt war ein voller Erfolg und scheint zu bestätigen, dass sich dieser Trend an der Sekundarschule „Thomas Müntzer“ erfolgreich fortsetzen wird. Allen Beteiligten sei Dank, Lob und Anerkennung ausgesprochen, da sie gezeigt haben, was mit Engagement, Spaß an der Veränderung und Kreativität in kurzer Zeit zu schaffen ist. Ein besonderer Dank geht auch an Frau Wieczorek, die für das leibliche Wohl sorgte und bei der Organisation enormen Anteil hatte.

Unsere anderen Projekte:
– Frischer Wind im Raum der 8b
– 1.Mai – Demo einer Lernatmosphärengestaltung der 9b
– Unser Raum, unsere Ideen, unsere Gestaltung!
– Der Weg zum Supergedächtnis – Gregor Staub
– „Welcome & goodbye!“

 

 

 

Kommentare

manuela schrieb:
09.07.2013 15:40

Hallo ihr, wir berichten über Euer Projekt im aktuellen Newsletter, damit alle erfahren, was ihr Tolles auf die Beine gestellt habt – macht weiter so! Schaut gleich mal auf: www.das-macht-schule.net/newsletter. Und gepostet auf www.facebook.com/DasmachtSchule, twitter.com/DasmachtSchule.

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