30659 Hannover (Niedersachsen)
Freie Waldorfschule Hannover Bothfeld
Sarah Ahrens
Klassenstufe: 7
Teilnehmende: 35
Läuft bis: 18.03.2026
Tag 1
23.02.2026
Das Sammeln beginnt
Heute ging es offiziell los. Schon am gestrigen Tag hatten manche Leute Elektroschrott vorbeigebracht und auch wir hatten schon einiges zusammengetragen. Trotz all unserer guten Vorbereitung hatten wir noch einige kleine Probleme: Die Anmeldung klappte nicht ganz so wie wir uns das vorgestellt hatten. Eher gesagt gar nicht und in all der Aufregung vergaßen wir auch noch den E-Schrott den wir bereits gesammelt hatten zu zählen…
TAG 2
24.02.2026
Das Chaos muss bewältigt werden
Tja…, heute ging es dann darum, unseren Fehler von gestern wieder auszubügeln. Der ganze bisher gesammelte Schrott musste gezählt werden! Das war eine Riesenaktion: Vor dem Unterricht zählten und sortierten wir, während des Unterrichts und in der Freistunde auch. Es ging voran, wenn auch langsam. Unsere Teamleiter haben das alles super organisiert, und gegen Mittag waren wir fertig! Jetzt schauen wir auch immer doppelt, ob wirklich auch alles gezählt ist…
Immer mehr Schrott sammelt sich an, mittlerweile haben wir schon einen ganzen Container voll. Trotzdem sind wir bisher nur auf dem 2 Platz. Aber das spornt uns nur noch mehr an, und wir sind alle guter Dinge, dass wir es schaffen Platz 1 zu besteigen!
TAG 3
25.02.2026
Ein Tag voller Überraschungen
Schon heute Morgen wurde wieder fleißig gesammelt. Drucker, Kabel und PCs landeten auf unserem E-Schrott-Sammeltisch. Wie die letzten Tage auch, trafen wir uns auch heute vor dem Unterricht, um allen neu abgegebenen Schrott zu zählen und zu fotografieren. Doch heute hatten wir nicht genügend Zeit, um alles zu beschriften und einzuräumen. Wir mussten zum Unterricht.
Nach unseren 2 Stunden Mathe liefen wir so schnell es geht zu unserem Schrottsammelplatz, und da traf uns der Schock: Alles, was wir heute Morgen an Schrott gesammelt hatten, war weg. Wie vom Erdboden verschluckt! Wir waren natürlich in Panik und vermuteten Diebstahl. Frau Ahrens machte sich auf den Weg, unseren Hausmeister zu suchen, doch ausgerechnet heute war er außerhalb der Schule tätig und nicht zu erreichen. Mittlerweile waren wir wirklich aufgelöst. Wir waren doch erst auf Platz 2 und wollten es unbedingt auf Platz 1 schaffen. Nur wie ohne den Elektroschrott? Noch wussten wir es nicht, doch unsere Rettung nahte…- in Form unseres Tischlers. Er erklärte, dass er unseren Elektroschrott weggeräumt hatte. Das war natürlich eine Riesenerleichterung für uns, obwohl es ziemlich ärgerlich war, dass wir alles neu zählen und sortieren mussten. Wir waren aber einfach froh, dass unser Elektroschrott nicht geklaut worden und Platz 1 wieder in greifbarer Nähe war.
Mit neuem Elan, es ganz nach oben auf die Spitze schaffen zu können, sammelten wir fleißig weiter und…:
Die Nachricht, dass wir es geschafft hatten erreichte mich, als ich gerade mit meinen Freundinnen Schrott sammeln war. Wir hüpften im Kreis herum und freuten uns. Wir waren auf Platz 1! Jetzt hoffen wir, dass wir ihn halten können…
TAG 4
26.02.2026
Der „ Minikühlschrank“ und wir.
Gestern waren einige von uns in der Nachbarschaft sammeln und es kam so viel zusammen, dass unsere Container schon voll sind. Da aber erst am Mittwoch neue geliefert werden, mussten wir ausweichen. Zum Glück stellte unser Hausmeister uns einen seiner Anhänger als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!! Wir durften auch wieder im Unterricht sammeln und dort kam es dann zu einem kleinen, okay eher großen Missverständnis, als ein paar von uns doch tatsächlich einen „Minikühlschrank“ anschleppten, der leider über die Größenmaximierung hinausging… Deswegen gab es dann leider ein bisschen schlechte Stimmung, weil der Kühlschrank extra entsorgt werden muss. Aber ich bin mir sicher, spätestens Morgen ist die gute Stimmung wiederhergestellt und wir können wieder mit Spaß an die Arbeit gehen. Vielleicht finden wir auch noch eine Lösung für das „Kühlschrank-Problem“.
Der Plattenspieler
Wir tun alles, um zu gewinnen. Wir sammeln unendlich viel und lassen keine Chance aus, um Elektroschrott zusammenzusuchen. Während der Schulzeit oder nachmittags zuhause. Doch heute ist etwas passiert, da haben wir freiwillig für ein Teil auf die Punkte verzichtet und damit, glauben wir, jemanden sehr glücklich gemacht.
Ein älterer Herr kam uns auf unserer „Baustelle“ besuchen und interessierte sich sehr für unser Projekt. Er stellte uns einige Fragen über das Rennen und erzählte uns selbst etwas über Elektroschrott. Besonders der alte Plattenspieler, den wir da hatten, interessierte ihn sehr. Er berichtete uns, es wäre sein Hobby, alte Plattenspieler zu restaurieren. Er war so begeistert von dem Gerät, dass wir kurz darauf beschlossen, ihm den Plattenspieler zu schenken. Er nahm ihn freudestrahlend mit und versprach, er würde uns dafür etwas anderes bringen. Natürlich waren zuerst nicht alle begeistert davon aber letztendlich sind es auch „nur“ 20 Punkte. Und wenn die es sind, die uns den Sieg rauben, dann soll es das wert sein. Dafür haben wir einen alten Herrn sehr glücklich gemacht.
TAG 5
27.02.2026
Hammer und Akkus
Fast eine Woche ist es her, dass wir mit dem Sammeln begonnen haben. Es läuft gut. Nur, da es auf die zweite Woche zuläuft, sind wir alle ein bisschen in Sorge, dass sich eine E-Schrott-Sammelflaute einstellt. Aber wir werden unseren ersten Platz verteidigen, koste es, was es wolle (naja… nicht ganz 😉 ). Bei dem Schrott, den wir gebracht bekommen, finden sich leider auch immer wieder Akkus in den Geräten. Aber ich glaube wir haben alle großen Spaß daran, die Akkus zu entfernen…
Auch heute fanden wir einige Akkus, u. a. in einem Rasierer und einem Staubsauger. Wir behämmern die Teile in denen wir Akkus finden mit einem Hammer oder werfen sie auf den Boden, um die Akkus oder Batterien herauszubekommen. Es macht Spaß, auch wenn es nicht ganz ungefährlich ist, da die Teile schon auch mal auseinandersplittern.
Für das „Kühlschrankproblem“ haben wir eine Lösung gefunden. Einige Schüler brachten ihn einfach dorthin zurück, wo sie ihn herhatten und er wurde freundlicherweise wieder zurückgenommen.
TAG 6
02.03.2026
Der Schockmoment
Es stellt sich doch keine Flaute ein, zumindest nicht momentan. Dies stellten wir erleichtert fest, nachdem wir heute Morgen vor dem Unterricht und in der Pause reichlich Schrott vorfanden, der u. a. am Wochenende auf unserer „Baustelle“ abgegeben wurde. Auch wenn wir uns bei manchen Teilen einfach fragen: Warum?? Warum zieht man seinen benutzten Bürstenkopf nicht ab, bevor man seine elektrische Zahnbürste anderen Menschen zur Sammelstelle bringt? Warum leert man seinen Wasserkocher nicht, bevor man ihn abgibt? Warum werden Kaffeebohnen und Wasser nicht vorher aus der Kaffeemaschine entfernt? Warum wird die haarige Rasierklinge nicht aus dem Rasierer genommen?
Wir wissen und verstehen es nicht – sind aber trotzdem dankbar über jedes abgegebene Teil.
Eine ganze Wagenladung E-Schrott wartet auch noch darauf ausgepackt zur werden. Das erledigen wir dann morgen, passend zu unserer E-Waste-Epoche. So dachten wir, dass heute nichts mehr passiert, doch dann…:
Wir meldeten uns wie immer ganz entspannt auf der Website an, um unsere Punkte einzutragen. Da sahen wir es: Wir sind nicht mehr auf Platz 1. Unsere stärksten Konkurrenten hatten uns wieder überholt. Ein Schock! Wirklich! Doch so einfach geben wir nicht auf. Wir holen uns den 1. Platz zurück…. !
TAG 7
03.03.2026
Schrott und noch mehr Schrott
Heute kam unsere bereits angekündigte Kofferraumladung voller E-Schrott an. Und nicht nur die…! Wir hatten viel zu tragen und viel zu zählen. Wahrscheinlich so viel wie noch nie.
Da heute Tag des Offenen Unterrichts an unserer Schule war, bauten wir einen E-Waste-Race-Stand auf, an dem man sich über unser Projekt informieren konnte. Dort legten wir auch Flyer aus, die für ziemliches Interesse bei den Besuchern sorgten.
Wenn jemand keinen Flyer von unserem Stand mitnahm, gingen wir einfach hin und schwatzten der Person den Flyer auf.
Auf unserer „Baustelle“ arbeiteten wir hart. Unsere gesamte Annahmefläche war überfüllt und der Anhänger, auf dem wir sammeln, seitdem die Container voll sind, ebenfalls. Doch die heute anstrengende Arbeit hat sich mehr als gelohnt. Da wir ja momentan nur auf dem 2. Platz im Rennen waren, stellten wir aufgeregt und mit gutem Gefühl unsere Zählergebnisse auf der Website ein. Nach kurzer Zeit sahen wir es: Geschafft!! Platz 1 ist wieder unserer!!!
Auch für morgen wurde uns eine große Menge gesammelter Schrott angekündigt. Wir sind sehr froh, dass die neuen Container ebenfalls morgen geliefert werden. Dieses Mal sind wir zuversichtlich, zumindest einen weiteren Tag den ersten Platz halten zu können.
TAG 8
04.03.2026
Boxenlieferung
Heute kamen unsere bestellten Gitterboxen. Das war mittlerweile auch dringend notwendig, denn unser Anhänger durfte nur bis 400kg beladen werden, und wir hatten locker geschätzte 600kg darauf geladen. Auf jeden Fall zu viel, denn die Achse des Wagens hing ziemlich durch.
Wir alle waren gespannt auf die neuen Boxen, und warteten darauf, dass sie endlich gebracht wurden. Das passierte dann im Unterricht. Kaum hatten wir den Lieferanten entdeckt, sprangen wir auf und liefen zum Bauhof, auf dem wir den Schrott sammeln.
Die neuen Gitterboxen wurden ausgeladen und unsere alten ein. Dabei erfuhren wir, dass wir unsere alten Container viel zu hoch befüllt hatten. Darauf müssen wir das nächste Mal achten.
Kaum standen die neuen Gitterboxen auf dem Boden, fingen wir an, den Schrott vom Anhänger hineinzuladen.
Netterweise bot uns der Fahrer vom Lieferdienst uns an, die beiden neuen Boxen auch gleich wieder mitzunehmen. Also packten wir schneller und in 10 Minuten war alles zum Mitnehmen bereit.
Doch der Anhänger ist immer noch nicht leer, und neuer Schrott schon auf dem Weg. Da ist es gut, dass unsere Klassenlehrerin gleich sieben neue Boxen bestellt hat.
Die kommen zwar erst nächste Woche, doch ein bisschen Platz ist im Anhänger ja auch noch.
Der 1.Platz, bleibt uns auch heute erhalten. Juchu!
Da uns für morgen, auch schon eine große Schrottlieferung angekündigt wurde, sind wir zuversichtlich, dass wir den 1. Platz weiter behalten können. Zumindest wenn unsere Gegner nicht genauso erfolgreich sind wie wir.
Doch der viele Schrott morgen ist nicht das einzige Ereignis, denn wir haben es geschafft, ein Radio auf uns aufmerksam zu machen. Morgen besucht uns das Radio Hannover 100.0, um mit uns eine kleine Reportage über das E- Waste Race zu drehen. Wir sind schon alle ganz aufgeregt!
TAG 9
05.03.2026
Radio Hannover
Heute war der große Tag: Das Team von Radio Hannover 100.0 kam zu uns! Es war überraschenderweise nur eine Person, die aber total nett war.
Zuerst wurden wir bei der Arbeit gefilmt. Die mussten wir ein bisschen inszenieren, weil wir das alles schon erledigt hatten;).
Danach wurden wir als einzelne Dreier- und Vierer- Gruppen interviewt. Die Reporterin stellte uns einige Fragen, die leicht zu beantworten waren, und das war es auch schon. Es war ein kurzer aber sehr gut verlaufener Besuch, und am Montag sind wir online!!!
Leider ist der super verlaufene Radiobesuch das einzig gute Erlebnis heute… Es lief nicht so gut wie sonst. Wir hatten kaum Schrott. Klar, auch solche Tage sind wir schon gewohnt, aber gerade jetzt im mittleren Teil des Rennens müssen wir alles geben und so viel Schrott wie möglich sammeln. Die Auswirkungen des wenigen Schrotts machten sich leider relativ schnell bemerkbar. Unsere größten Gegner liegen vorne. Wir brauchen jetzt jede Unterstützung, die wir kriegen können. Da ist es gut, dass wir noch bei einem anderen Radiosender angefragt und eine Vielleichtzusage bekommen haben…
TAG 10
06.03.2026
Die Überraschung
Heute hatte unsere Klassenlehrerin eine Überraschung für uns!
Die sieben bestellten Gitterboxen würden schon geliefert werden! Das war natürlich eine große Freude und Erleichterung für uns, denn unser Anhänger war schon wieder voll!
Leider gab es dann eine kleine Komplikation: Die Gitterboxen kamen später als angekündigt! Wir waren zuerst ein bisschen in Sorge, und hatten Angst, ob sie denn überhaupt noch kommen würden, Doch sie kamen!
Jetzt ist es unser Ziel, sie bis Mittwoch vollzukriegen, denn da werden sie schon wieder abgeholt. Aber ich glaube das schaffen wir, denn es sind schon drei Boxen voll!
Die Lieferung der neuen Gitterboxen war jedoch nicht das einzige aufregende Erlebnis heute:
Als erstes bekamen wir Besuch von einem Herrn Schmitt. Er wollte einiges über unser Projekt wissen und ein bisschen bei der Arbeit zuschauen, um herauszufinden ob es sich lohnt, seinen Keller nach Elektroschrott zu durchsuchen. Wir hoffen, wir konnten alle seine Fragen gut beantworten, und er kommt wieder und bringt uns seinen Elektroschrott, von dem er erzählt hat.
Außerdem haben wir eine Zusage von Radio Flora bekommen. Juchu! Wir dürfen als Klasse einen Ausflug ins Studio machen und dort über unser Projekt erzählen.
Die Freude ist gerade jetzt besonders groß, denn: Wir bekommen 100 Bonuspunkte, wenn wir einschließlich bis zum 12. März zwei unterschiedliche Medien anschreiben. Und das werden wir natürlich machen. Schließlich können wir die Bonuspunkte gut gebrauchen, denn unsere Konkurrenten schlafen nicht…
Sie sind gut, doch wir auch!
Zum Bespiel haben wir gerade einen Fernsehauftritt in Planung, der uns noch mal viele Punkte einbringen würde.
Außerdem konnten wir etwas über Kleinanzeigen verschenken, morgen bekommen wir eine angekündigte Großladung Schrott und heute werden ein paar von uns im Repaircafé vorbeischauen.
Insgesamt läuft es also gerade super bei uns, doch was wäre ein Wettbewerb ohne ein kleines Drama zwischendurch? Thema: Repaircafé und der Schrott den wir dafür brauchen! Wir suchten dringend Elektroschrott den wir dafür nehmen konnten, und… fanden ein altes IPad in unserem Schrotthaufen! Ab hier ging das Drama los. Wir stimmten ab, dass wir das IPad mit ins Repaircafé nehmen würden. Nicht alle waren damit einverstanden, manche waren der Meinung, es müsste „Nur mal kurz aufgeladen werden“ und wollten es selbst mit nach Hause nehmen.
Doch nicht nur das: Nicht alle nehmen den Wettbewerb besonders ernst. Andere dafür zu sehr, weshalb es öfters zu Spannungen in der Klassengemeinschaft kommt.
Doch geht es bei diesem Projekt nicht weniger ums Gewinnen (natürlich schon), sondern mehr darum, als Klasse zusammenzuwachsen und der Umwelt etwas Gutes zu tun?
Wir müssen alle darauf achten, dass der Spaß an diesem Projekt nicht verloren geht!
Selbstverständlich ist das E-Waste Race eine Herausforderung für uns alle. Wir arbeiten viel, sogar am Wochenende holen wir E-Schrott ab, gehen sammeln, und sind auch trotz kleinen Streits ein richtig gutes Team geworden!
Deshalb, ist es immer schön zu sehen, wenn unsere Arbeit belohnt wird. Der 1. Platz ist wieder unserer!!
Wir haben einen knappen Vorsprung, den wir jetzt unbedingt vertiefen wollen. Aufgeben ist bei uns nicht drin, und wir werden weiter bis zum Ende alles geben. Darin sind wir uns, trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten, alle einig.
TAG 11
09.03.2026
Böse alte Kuh
Eigentlich war heute ein eher nicht so ereignisreicher Tag, dennoch hatten wir auch selten so viel Spaß wie heute!
Unsere Highlight Momente, die für die meisten Lacher sorgten, waren: Die Müllcontainer Tauchtour, auf der Suche nach E-Schrott, der vielleicht da hineingeworfen wurde, mit anschließender Rettungsaktion. Und: Wie ein kleiner Junge uns erst bei der Arbeit zuschaute, dann als böse alte Kuh beschimpfte, und uns dann auch noch bespuckte!
Wobei das beim drüber nachdenken eher eklig als lustig ist.
Doch es gibt auch Neuigkeiten, die weder lustig noch eklig, sondern supertoll sind: Denn morgen, besucht uns die HAZ! DIE Zeitung Hannovers. Durch ihren Besuch, bekommen wir Punkte und Werbung! Juchhu!!
So stehen unsere Chancen gut, dass wir unseren 1. Platz weiterhin halten können, natürlich nur wenn wir weiter so fleißig sammeln.
Tag 12
10.03.20206
HAZ Besuch
Heute kam eine Reporterin der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu uns. Wir alle waren aufgeregt, in DIE Zeitung Hannovers zu kommen.
Witzigerweise kannten wir die Reporterin, die uns interviewen sollte, da sie selbst bis vor kurzem Schülerin unserer Schule war.
Wir wurden zuerst bei der Arbeit beobachtet, dann wurden einige von uns einzeln interviewt. Es wurden Fotos von uns gemacht, am Ende sogar ein Gruppenfoto!
Es war ein toller Besuch! Wir danken dafür und sind schon sehr gespannt auf unseren Artikel in der Zeitung.
TAG 13
11.03.2026
Als wir heute Morgen zu unserer E-Schrott-Sammelstelle kamen, erwartete uns ein kleines Problem: Das Tor, das unseren Bauhof umschließt, war verschlossen und niemand mit einem Schlüssel in der Nähe. Aber wir mussten doch unbedingt zu unserem E-Schrott… schließlich hatten wir auch heute wieder einiges dabei. Eine Lösung musste her!
Kurzerhand kletterten wir alle über das Tor. Das ging leider nicht ganz gut, einige Schüler kamen nicht über das Tor (es war auch wirklich hoch) oder stürzten sogar. Unsere Aktion hatte für Aufsehen gesorgt, so dass eine Lehrerin uns mit ihrem Schlüssel zur Hilfe eilte. Doch: Er passte nicht!! Natürlich passierte das alles genau an dem Tag, an dem unser Hausmeister nicht da war. So ging es weiter wie davor: Springen, hochziehen, klettern, landen. Zum Glück, kam irgendwann unser Tischler uns zur Hilfe, und schloss uns das Tor mit einem Universalschlüssel auf.
Doch das war nicht das einzige „verschlüsselte“ Erlebnis heute.
Wir erfuhren es von Frau Ahrens, als wir zu unserem Klassenzimmer kamen: Auch diese Tür war verschlossen. Sie war jedoch nicht einfach nur zu und mit einem Schlüssel wieder aufzubekommen. Nein…, unsere Türschlossbatterien, waren leer. Da unsere Türschlösser, elektrisch sind, kann so etwas mal passieren. Normalerweise, kommt dann unser Hausmeister und lädt das Schloss mit einem Spezialladegerät wieder auf. Doch der war ja heute nicht da…
Wir konnten dann glücklicherweise durch ein Fenster in unseren Klassenraum klettern, das wir gestern versehentlicher Weise offen gelassen hatten. Dieses Hindernis konnte also auch überwunden werden (unser Schloss geht jetzt auch wieder). So konnten wir uns wichtigen Dingen zuwenden. Nämlich: Der Gitterboxenlieferung. Wir sprangen mitten im Unterricht auf, als uns mitgeteilt wurde, dass unser Boxenlieferant gesichtet wurde. Damit es nicht zu chaotisch wurde, weil alle zum Bauhof stürmen, stellten wir ein Team zusammen und schickten es los, damit es unsere letzte Box befüllen konnte, die noch nicht ganz abholbereit war.
Doch es stellte sich dann heraus, dass der gesichtete Transporter, nicht der mit unseren Gitterboxen war, sondern der für unseren Biomüll. Die erwarteten Boxen kamen dann später. Naja, lieber einmal zu viel aufgepasst, als einmal zu wenig.
TAG 14
12.03.2026
So viel Schrott
Heute hatten wir einiges an Elektroschrott. Da jetzt die letzten Tage des Wettbewerbs angefangen haben, sind wir darüber natürlich sehr froh. Auch sind wir noch ganz „beseelt“ von unserem Beitrag bei Radio Hannover 100.0, der gestern ausgestrahlt wurde. Sehr stolz sind wir darauf, dass wir viel sprechen durften und es sich auch noch super anhört.
Um zu unserem Bauhof/ Schrottsammelplatz zurückzukehren: Unsere Gitterboxen sind fast voll, was jetzt ein Problem werden könnte, da wir bisher noch keine neuen Boxen bestellt aber auch heute wieder eine Unmenge Elektroschrott gesammelt haben.
Wir hatten heute tatsächlich so viel, dass wir es nicht geschafft haben, alles einzutragen. Das erledigen wir dann Morgen zuende.
Platz 1 konnten wir bis heute halten und wir hoffen sehr, dass es auch so bleibt und wir den 1. Platz bald mit nach Hause nehmen können!
TAG 15
13.03.2026
Regen und Stress
Heute ist der letzte Tag vor unseren Ferien (100 % FWS). Wir freuen uns natürlich immer über unsere zusätzliche Woche Osterferien, jedoch fehlen uns dieses Mal dadurch drei Tage im E-Waste Race. Denn: Keine Schule bedeutet ja auch: Keine Schüler, keine Lehrer, keine Eltern auf dem Schulgelände. Dies bedeutet wiederum: Es ist niemand da, der sich um den Schrott kümmert und ihn zählt und auch niemand, der noch welchen bringt. So haben wir natürlich ein bisschen Angst, dass wir unseren 1. Platz verlieren.
Damit, sich auch in den Ferien um den Schrott gekümmert wird, haben wir heute Teams zusammengestellt, die die jeweiligen Tage „betreuen“ werden. Wir geben alles, damit sich diese Tage nicht zu unserm Nachteil auswirken.
Heute, an unserem letzten regulären Tag in der Schule und bei unserem E-Waste Race Projekt, lief alles super. Eigentlich…
Es war wieder einiges an Schrott zusammengekommen und unser einziges Problem war, dass unser Container voll war. Aber wir hatten ja noch unseren Anhänger, sagten wir uns, bestellten gleich 2 neue Gitterboxen und machten weiter wie bisher. Ganz in Ruhe und entspannt.
Doch dann bemerkte unsere Lehrerin, dass sich der Himmel verdunkelt hatte. Sollte es etwa gleich anfangen zu regnen? Jetzt gerieten wir alle etwas in Stress, denn der Elektroschrott durfte auf keinen Fall nass werden! Wir luden alles in unseren Anhänger und fuhren ihn in unseren überdachten Lagerraum. Dann rannten wir zu unserem Klassenzimmer, um uns schnell unterzustellen, wenn es gleich losgehen sollte.
Es regnete nicht. Aber in all der Aufregung, schafften wir es wieder nicht allen Schrott zu zählen. Das muss jetzt das eingeteilte Montag-E-Waste Race-Team machen…