Die Letzten werden die Besten sein!

Steckbrief

Klassenraum renovieren

39393 Ausleben (Sachsen-Anhalt)

Sekundarschule "Thomas Müntzer"

Projektleiter: Christian Grabow

Klassenstufe: 5b

Teilnehmer: 18

Läuft bis: 17.07.2014

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Ein letzter Raum in Gebäude 2 steht noch aus, dann ist jeder Klassenraum in diesem Gebäude durch Schüler renoviert worden. Das soll natürlich durch ein ganz besonderes Konzept kreativ gewürdigt werden. Was wir vorhaben, gibt es in keinem der bisher renovierten Räume.

Lasst euch überraschen, was wir vorhaben! Ihr werdet staunen!

 

Die ganze Klasse macht bei dem Projekt mit. Eine Gruppe malert, während die anderen beiden Gruppen für die Dokumentation bzw. das leibliche Wohl zuständig sein werden.

 


 

Die 5a hatte bereits in den Pfingstferien ihren Raum renoviert, der es auch mehr als nötig hatte. Nun fühlte die 5b sich absolut im Zugzwang, erstens hatte die Parallelklasse es bereits geschafft, der Klassenraum war der letzte im Gebäude 2, der noch nicht renoviert war und das Schuljahr war schon fast vorbei. Das bedeutete also, dass so schnell wie möglich Nägel mit Köpfen gemacht werden mussten. Die Klassenlehrerin Frau Schmied unterstützte die Idee in jeder Hinsicht und half tatkräftig bei der Organisation. In der letzten Woche vor den Sommerferien sollte alles erledigt sein, damit die Zeugnisausgabe in einer angenehmen Atmosphäre stattfinden kann und nicht mehr in dieser Abscheulichkeit von Raum den man schon das ganze Jahr über ertragen musste.

 

 Der Raum 06 ist im Gegensatz zu den anderen etwas verwinkelt, was für den Sitzplan etwas ungünstig ist – für die Gestaltung ergeben sich aber vollkommen andere Möglichkeiten, die man kreativ ausnutzen kann. Zwei Tage waren eingeplant, in denen alles erledigt sein sollte. Grün und Gelb wurden als Grundfarben gewählt, da diese Kombination noch in keinem Raum vorhanden war und sie zudem einen angenehmen Kontast darstellen. Große geometrische Formen an den Wänden sollten einen Hingucker bilden und für die Beamerfläche neben der Tafel wurde ein großer Kreis erdacht, den es so in der Form auch noch nicht in der Schule gab.

 

 

 Am 16. und 17. Juli war es dann so weit. Farben, Pinsel, Folien und andere Materialien standen bereit und die gesamte Klasse, zwei Elternteile, die Klassenlehrerin und der Schulsozialarbeiter waren voller Tatendrang. Zunächst stand wie immer das Ausräumen, die Grobreinigung und das Abkleben auf der Tagesordnung. Diesmal erhöhte sich der Schwierikeitsgrad noch etwas, da die Diagonalen von der Decke zum Boden, mit denen die Kontraste im Raum gesetzt werden sollten, ebenfalls genau abgeklebt werden mussten. Aber auch das war im Team schnell erledigt und von den erfahrenen Eltern kam die nötige Ruhe und Erfahrung – gerade beim Abkleben des Kreises.

 

Es erwies sich als sehr vorteilhaft die Klasse zu teilen – zum einen in eine Malergruppe und in eine Kochgruppe. Während die einen am ersten Tag malerten, kochte die andere Gruppe im Hauswirtschaftsraum für die gesamte Klasse. Am zweiten Tag tauschten die Gruppen ihre Aufgaben, so dass jeder gerecht behandelt wurde und jeder sich gerecht beteiligen konnte.

 

 

 Die gesamte Klasse war letztlich stolz auf ihre Leistung und das Lob kam auch von allen Seiten, inklusive der Schulleitung, die desöfteren vorbeischaute um sich über die Erfolge zu informieren. Die Klasse konnte sich nun auch sicher sein, dass sie den Klassenraum auch im nächsten Jahr behalten durfte, dies stand bis dato nämlich noch nicht fest.

 

Welches Argument kann aber besser sein, als der eigene Arbeitseinsatz und das persönliche Engagement jedes Einzelnen für die Gruppe und für den Raum?