Charity Walk and Run: 125 Jahre AJC

Steckbrief

Sponsorenlauf

40878 Ratingen (Nordrhein-Westfalen)

Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg

Projektleiter: Christine Werba

Klassenstufe: sonstige

Teilnehmer: 800

Läuft bis: 06.10.2017

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600 Euro erlaufen – Im Rahmen unserer 125 Jahrfeier mit dem Motto „Einheit durch Vielfalt“ riefen wir am 13.10.2017 den Charity Walk and Run ins Leben. Die Schülerinnen und Schüler liefen für einen guten Zweck: Wir spendeten einen Teil der Einnahmen dem Deutschen Kinderschutzbund Ratingen e.V., der Rest wurde für die Anschaffung von schönen Sitzgelegenheiten für den neuen Pausenhof benötigt. Bei der Auftaktveranstaltung unserer 2-tägigen Feier liefen alle Schülerinnen und Schüler um die Wette, denn die erste drei Teams mit der höchsten Leistung erhielten eine ganz besondere Überraschung!

 

Der Charity Walk fand im Rahmen unserer 125 Jahrfeier des Berufskollegs Adam-Josef-Cüppers in Ratingen statt.

Die Idee dazu hatte eine Lehrerin, die bereits vor einigen Jahren einen Walk organisiert hatte. Um den Schülerinnen und Schülern das gute Gefühl zu vermitteln, dass sie etwas erreichen und positiv gestalten können, wollten wir für den Kinderschutzbund in Ratingen Spendengeld sammeln.

Geplant und durchgeführt wurde der Walk von 4 Lehrerinnen und Lehrern. Es funktionierte fast alles reibungslos, lediglich die Zeit spielte ein bisschen gegen das Orgateam. So konnten erst am Montag die Laufzettel an die Klassen herausgegeben werden, was zur Folge hatte, dass bis zum Lauf am Mittwoch nur wenige Sponsorinnen und Sponsoren gefunden werden konnten.

Ein kurzer Schockmoment war noch, als das gemietete Waldstück 2 Wochen vor dem Lauftermin gesperrt wurde. Das Team hatte die Nutzung des Waldes frühzeitig mit der Stadt abgeklärt, dann wurde aber kurzfristig Kalk gestreut und Schilder aufgehängt, die das Betreten des Waldes verboten. Zum Glück konnte eine Verlegung des Laufs aber durch einen Anruf der Schulleitung bei der Stadt abgewendet werden. 3 Tage vor dem Startschuss wurden die Schilder wieder entfernt und der Wald freigegeben. So mussten die Läuferinnen und Läufer nicht die langweiligen Kreise im Stadion ziehen, sondern konnten durch den schönen Wald joggen. Trotz dieser kleinen Rückschläge war der Organisationsaufwand dann aber doch gar nicht so groß, wie vom Planungsteam angenommen. Der Aktionstag war von gutem Wetter und sehr vielen lauffreudigen Schülerinnen und Schülern gekennzeichnet. Wir haben einen Rundwanderweg durch den Wald gewählt. Eine Runde betrug ca. 4,5 km. Es gab pro 500 m einen Streckenposten, der aus jeweils einem Lehrer oder einer Lehrerin und 2-3 Schülerinnen und Schülern bestand. Diese waren sehr kurzfristig eingesprungen und haben ganz großartige Unterstützung geleistet. Da die Klassen nicht alle zeitgleich laufen konnten, war diese Unterstützung auch nötig. Der Lauf ging von 8 bis 15 Uhr, sodass alle Streckenposten 7 Stunden lang besetzt werden mussten, was für eine Person alleine nahezu unmöglich gewesen wäre. Am Start/Ziel-Punkt gab es Mineralwasser und Traubenzucker. Das deutsche rote Kreuz sorgte für medizinische Versorgung und an jedem Streckenposten lagen auch ein paar Pflaster bereit, die aber zum Glück nicht gebraucht wurden.
Am Ende lief alles glatt, wir hatten sehr viel Spaß! Einige Lehrerinnen und Lehrer sind mit durch den Wald gelaufen und waren ebenfalls von der starken Beteiligung begeistert. Und trotz der kurzfristigen Suche, wurde eine Summe von 600 Euro erlaufen und der Spitzenreiter hat fast 18 km geschafft und alleine schon 100 Euro gesammelt.

Die Ehrung der Siegerinnen und Sieger war dann wieder mit einer Herausforderung für das Orgateam verbunden: Es hatte im Vorfeld drei Preise für die ersten drei Plätze besorgt. Am Ende gab es aber zweimal den ersten Platz und fünf Mal den zweiten. So wurden noch auf die Schnelle weitere Geschenke besorgt, sodass es für die ersten beiden Plätze, die zwei geflüchtete Jugendliche belegten, eine Armbanduhr gab und für die zweiten Plätze, unter denen auch 3 geflüchtete Schülerinnen und Schüler waren, Mensagutscheine und schöne Trinkbecher.

Tipps für andere Schulen:

  1. Insgesamt empfehlen wir einen längeren Vorlauf, am besten 6 Monate. Es müssen ja viele Dinge abgesprochen werden, z. B. wer alles mitläuft und wie diejenigen unterstützt werden können, deren Eltern als Sponsorinnen und Sponsoren nicht infrage kommen.
  2. Eine Idee, um mehr Spenden zu akquirieren, könnte sein, alle Schülerinnen und Schüler zu animieren, mindestens einen Euro Spende zu sammeln. Das ergibt bei 700 Teilnehmenden schon eine große Summe.
  3. Die Erfahrung war superwertvoll. Man darf sich nicht von Leuten entmutigen lassen, die keine Lust haben. Wenn ein engagiertes Orgateam plant, reicht das, um alle mitzuziehen.

Wir wünschen allen viel Spaß und Glück bei der Umsetzung eines Projektes und empfehlen bei Schwierigkeiten sich an Das macht Schule zu wenden!!!
(Christine Werba)

 


 

Das macht Schules Kommentar: Ich finde es besonders schön, dass für euch das Erlebnis zählt und nicht das Geld oder die erlaufenen Kilometer. Die Erfahrung der Gemeinschaft kann viel mehr wert sein!

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