01.05. 9b – Demo einer Lernatmosphärengestaltung

Steckbrief

Klassenraum renovieren

39393 Ausleben (Sachsen-Anhalt)

Sekundarschule "Thomas Müntzer"

Projektleiter: Christian Grabow

Klassenstufe: Klasse 9 (b - Christian Grabow)

Teilnehmer: 10

Läuft bis: 01.05.2013

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Unsere Schule wird weiter auf Vordermann gebracht! Runde 3 steht an und wir wollen unsere Projektvorgänger der 8. Kassen noch übertreffen! Unser Klassenraum wird in Farben erstrahlen die die Schule noch nicht gesehen hat! Das Ganze wollen wir an nur einem Tag schaffen und haben uns dafür den 01.05. ausgesucht. Ab 09 Uhr werden Pinsel und Farbroller geschwungen und wir bringen endlich Leben und Farbe in unseren Klassenraum! Auf geht´s! Seid gespannt!

 

 

Los geht´s erstmal alles raus, damit wir Platz haben!
Starke Männer braucht das Land!
Das Räumkommando hat ganze Arbeit geleistet – jetzt kann es losgehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektstory

Nachdem die 8. Klassen ihre Klassenräume auf Vordermann gebracht hat, wollte die 9b dem in nichts nachstehen und die Jüngeren vielleicht sogar noch übertreffen. Diesmal sollte mehr Mut zur Farbe eingebracht werden – also nicht nur Weiß mit einer anderen Farbe in Kombination, nein diesmal sollte es farbenfroher sein. Es wurde entschieden, dass es ein warmes Rot und dezentes Blau werden sollten. Die Spannung und Freude auf den neuen Raum war bei allen zu bemerken…Nach Schulende am 30. April blieben noch einige Schüler in der Schule um schon mal den Raum auszuräumen und für den nächsten Tagen vorzubereiten. Viele Hände hatten die Aufgabe schneller gelöst als geplant. so dass man auch noch für ein wenig Spaß und Blödsinn Zeit hatte. Spiele wie der „Gordische Knoten“ vertrieben die Zeit bis der Bus kam und man war schon voller ungeduldiger Vorfreude auf den nächsten Tag.

 

 

 

Der Plan für den nächsten Tag – nicht 100% wörtlich nehmen. 😉
Abkleben ist nervig, muss aber leider sein.
Die Höhe wird festgelegt und dann geht es los mit dem Streichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pünktlich um 10 Uhr ging es dann mit dem obligatorischen Kanten abkleben, Trennhöhe festlegen und Folie auslegen los. Auch hier waren schnell Erfolge zu verzeichnen, da viele mit Spaß nnd Elan bei der Arbeit waren. Quatsch machen zwischendurch mussten natürlich sein, denn es sollte ja vor allem ein Ziel für jeden gelten: Den Raum umgestalten und dabei jede Menge Spaß haben!
Dann ging es los mit dem Farbmischen…ja, das war der Anfang…von der ungeplanten Seite dieses Tages. Wie es bei manchen Demonstrationen passiert, verläuft nicht immer alles nach Plan…diesmal auch bei uns nicht. Das Rot hatte nicht die erwartete Intensität beim Anmischen und auch nachdem noch der letzte Tropfen Rot aus der Tube gequetscht wurde, blieb es…ROSA. Die Blicke der Schüler schienen zu sagen: „Ähmmm…ja, ok.“ „Ach du Sch…“ „Oh, mein Gott“. Beim Blau sah es auch nicht besser aus und es wurde entsprechend Himmelblau. Schnell waren Worte wie „Barbie“ oder „Babykinderzimmer“ zu hören. Da es ein Feiertag war, konnte man auch nicht noch weitere Farbe kaufen. Somit wurde beschlossen: „Wir haben es angefangen, jetzt bringen wir es auch zu Ende. Vielleicht sieht es ja garnicht so schlimm aus. Gesagt, getan. Mit dem gleichen Arbeitseifer wie zuvor wurden die Wände nun in den neuen Farben gestrichen. Am Ende war es garnicht so schlimm wie man es erwartet hatte – aber eben anders. Die Meinungen gingen auseinander, tendierten aber großtenteils zum Positiven hin.

 

Wir brauchen mehr ROT!!!!
Nicht die Farbe wie geplant, aber egal, es wird bestimmt toll aussehen!
Das Malerteam vor ihrem Werk….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die nächsten Tage blieb der Raum ein heiß diskutiertes Gesprächsthema bei Schülern und Lehrern. Einige fanden es total geniel und cool, andere „absolut abscheulich“. Positiv betrachtet hat das Projekt nicht nur einen frischen Raum hervorgebracht, der wirklich einzigartig ist, sondern hat auch enorm zur Diskussionskultur der Schule beigetragen! 😉 Mit der Zeit wuchs aber sowohl Akzeptanz als auch der Stolz bei den Schülern auf ihr Projekt und auch bei den Lehrern. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber halt einzigartig außergewöhnlich. Schön war ein Ereignis ein paar Tage später: Eine andere Klasse hatte in dem Raum Unterricht und dort ziemlich viel Müll hinterlassen. Die 9b ging der Klasse nach und beorderte sie sofort in den Raum zurück um dort für Ordnung zu sorgen. „Dafür haben wir den Raum nicht gemalert!“ Der Raum wurde von der Klasse unter strenger Aufsicht der 9b wieder in Ordnung gebracht. Letztlich ist die Klasse zu Recht stolz auf ihren Raum und verteidigt ihn daher auch.

 

 

 

 

Kommentare

 

 

Bernd schrieb:
29.04.2013 16:25

Die beste Mai-Demo von der ich je gehört habe! Ihr seid der Knaller! Gruß nach Ausleben!!! Bernd

Frische

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