Mobile Computer für die Medienerziehung

Steckbrief

Digitale Bildung

76829 Landau in der Pfalz (Rheinland-Pfalz)

Michael Ende Grundschule Queichheim

Projektleiter: Udo Rosenkranz

Klassenstufe: 1-4

Teilnehmer: 500

Läuft bis: 14.12.2018

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Unsere Medienausstattung ist schlicht eine Katastrophe. Die Stadt (Schulträger) kneift, wenn es um Ausstattung geht. Unser derzeitiger Computerraum (Windows XP…) wird demnächst wohl als Klassenraum gebraucht. Wir brauchen dringend mobile Computer für die Medienerziehung („Medienkompass“). Mit den Laptops ließe sich auch eine Schülerzeitung realisieren und die Sprachförderung im DaZ-Unterricht verbessern. Da es kleine Notebooks sind, wären die ideal für unsere Grundschulkinder.

 

Update 30. Juni 2019:

Nachdem ich die Laptops Anfang November in Hamburg abgeholt hatte, mussten zunächst mal alle Geräte wieder mit einem Betriebssystem und allen zwischenzeitlich aufgelaufenen Updates und Treiber-/Softwareaktualisierungen ausgestattet werden. Die Weihnachtsferien hatten da nicht ganz ausgereicht… wenn man noch etwas anderes machen möchte als sich diesem Thema zu widmen.

 

Was unsere Schule angeht, so haben sich zwischenzeitlich die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Geräte grundlegend geändert: Hatte ich bei der Bewerbung um die Geräte noch die Aussicht, dass unser Klassensaal, der nicht im eigentlichen Schulgebäude untergebracht ist, sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite, durch eine Funkverbindung an das Internet per WLAN angeschlossen wird, so ist dieser Plan vom Tisch. Der Hintergrund: Die Schülerzahlen im Ort werden durch Neuausweisung von Baugebieten absehbar deutlich steigen. Die Stadt Landau als Schulträger wird daher einen Neu- bzw. Anbau hinter dem alten Schulhaus realisieren. Unser Klassensaal wird dann nicht mehr gebraucht und wird aufgegeben. Grund genug für die verantwortlichen Krämerseelen beim Schulamt, jedwede weitere Investition in den Status Quo abzulehnen…und damit konnte ich mich auch von den Plänen zum Einsatz der Notebooks in meiner Klasse verabschieden.

 

 

Wir haben dann umgestellt auf eine Art informationstechnische Grundbildung. Das bedeutet, dass ich mit den Laptops den Kindern in erster Linie den Gebrauch und die Handhabung eines Computers vermittle. Wir setzen einen Tageslicht-Beamer ein, mit dem ich z.B. das Bild einer Tastatur auf eine Leinwand projeziere und wir dann lernen, die Tasten und deren Funktionen kennenzulernen und die Position auf der Tastatur sicherer zu finden. Die Kinder nutzen die Geräte in Partnerarbeit, helfen und verbessern sich gegenseitig und dokumentieren ihre Fortschritte im MEDIENKOMP@SS, einem Begleitheft, das das rheinland-pfälzische Bildungsministerium für dieses Thema eigens für Kinder an der Grundschule bis hin zur 6. Klasse (Orientierungsstufe) herausgebracht hat. Im Anschluss an jede Info-Einheit haben die Kinder natürlich auch die Möglichkeit, installierte oder auf CD verfügbare Lernprogramme zu nutzen und das Ganze spielerisch zu vertiefen.

 

Die Lerninhalte, bei denen es um die Nutzung des Internets geht, werden dann im Computerraum an den Desktop-Rechnern vermittelt.

Ohne die Spende der Hamburger Behörde wäre diese Flexibilität in meiner Klasse beim Computerunterricht nicht möglich, deshalb möchte ich noch einmal die Gelegenheit nutzen, mich im Namen der Klasse 3a für die Laptops bei den Hardware-Spendern und bei Ihnen, den Vermittlern dieser nachhaltigen Hardware-Nutzung, zu bedanken!!! Das-macht-Schule.net lässt auf ziemlich unkomplizierte Art den Schulen, die kaum Unterstützung bei der materiellen Ausstattung essentieller Lernmedien durch städtische Schulträger erhalten, Hilfe bei einem Bildungsauftrag zukommen, der immer wichtiger in unserer Gesellschaft wird.

 

 

 

 

 

 

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