DaZSchüler außerhalb von Unterricht integrieren

Steckbrief

Integration in der Schule

24786 Rendsburg (Schleswig-Holstein)

Gemeinschaftsschule Altstadt

Projektleiter: Maxi Klink

Klassenstufe: 5-10

Teilnehmer: 35

Läuft bis: 31.12.2016

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Ausschlaggebend war wohl die gute und enge Zusammenarbeit des DaZ-Zentrums mit der Herderschule, die die Neugierde der Moderatorinnen und Moderatoren geweckt hatte und uns als Gewinner des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs „Flüchtlinge willkommen“ hervorgehen ließ. „Wie können wir die DAZ-SchülerInnen an unserer Schule besser integrieren?“ so lautete die Fragestellung des hierbei gewonnen Workshops am 2. und 3. Juni in den Seminarräumen des Europa-Forums.

träume/ziele integrationsprojekt

 

In unserer Schule befindet sich das DAZ-Zentrum für die Sekundarstufe I mit ca. 90 SchülerInnen im Zentrum. Daneben besteht unsere Kooperation mit dem Herder Gymnasium und

der Diakonie. In der Vergangenheit konnten wir bereits ein Schwimm-Projekt und ein Musik-Projekt für Flüchtlingskinder ins Laufen bringen. Wir wünschen uns Übersetzer vor Ort für eine noch bessere und schnellere Integration in die Regelklassen, bessere Unterrichtsversorgung, Angebote vom Psychologen vor Ort bzgl. Traumahilfe und Kooperationen mit weiteren Partnern und Serviceclubs.

 

Ort der Begegnung Integration Erste Eindrücke nach dem Workshop: Ausschlaggebend war wohl die gute und enge Zusammenarbeit des DaZ-Zentrums mit der Herderschule, die die Neugierde der Moderatorinnen und Moderatoren geweckt hatte und uns als Gewinner des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs „Flüchtlinge willkommen“ hervorgehen ließ. „Wie können wir die DAZ-SchülerInnen an unserer Schule besser integrieren?“, so lautete die Fragestellung des hierbei gewonnen Workshops am 2. und 3. Juni in den Seminarräumen des Europa-Forums. Der Der Workshop wurde kompetent moderiert von vier aus ganz Deutschland angereisten Mitarbeitern und Trainern des Vereins „Initiative Neues Lernen“. Des weiteren nahmen Teil die Organisatorin Frau Jensen sowie DAZ-SchülerInnen, SchülerInnen und Lehrerinnen des Herdergymnasiums, unsere Schülersprecherinnen, einige Konfliktlotsen und fünf Lehrkräfte unserer Schule. Die uns zur Verfügung gestellten 14 Stunden haben wir intensiv genutzt. So mancher kam dabei an die Grenzen ihrer/seiner Leistungsfähigkeit. Ausgehend von der Fragestellung, was gut und was schlecht laufe an der Schule im Bezug auf die Integration unserer DAZ-SchülerInnen, erarbeiteten wir uns konkrete Vorstellungen („prototyping“) über wünschenswerte/notwendige Entwicklungen an unserer Schule. So entwickelte eine Arbeitsgruppe ein Modell zur Patenschaften. Eine weitere entwickelte Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit und eine dritte ein Modell vom „lernenden Organismus“: einer gleichberechtigten Organisation von Austausch, Unterstützung und Information, von Lehren und Lernen, von Auszeit und Freizeit. Größte Erkenntnis, aber auch intensivstes Erlebnis war das völlig hierarchiefreie (das „Du“ als Ansprache aller untereinander), gemeinsame Arbeiten aller Beteiligten. Es hat gezeigt, wie wertschätzendes Verhalten respektvollen Umgang und ein Arbeitsklima erzeugt, welches die Anstrengungen der Aufgabenstellung vergessen machte. Alles in allem wurde zudem deutlich, dass gewünschte Veränderungen/Entwicklungen nicht alleine im DAZ-Bereich geleistet werden können, sondern in unserem Schulleben allgemein.

(Quelle: Schule Altstadt)

 

Folgende Projektidee ist entstanden: Wir möchten einen Begegnungsraum draußen und drinnen erschaffen. Mehr dazu demnächst in einem neuen Projekt.

 

 

Frische

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