Digitalpakt: FAQs

Damit eure Schule von den Mitteln aus dem DigitalPakt profitieren kann, muss sie ein technisch-pädagogisches Medienkonzept vorlegen. Hier findest du Antworten auf die typischen Fragen dazu. Wenn das nicht reicht, ruf an: 040 609 409 99. Wir sind gern für dich da und helfen weiter.

Lehrkräfte sprechen von mehr Lernmotivation und Lernfreude bei ihren Schülern als unmittelbares Ergebnis, wenn sie ihren Unterricht „digitaler“ gestalten. Und dass sie mehr Zeit für ihre pädagogische Arbeit gewinnen. Was das genau bedeutet, findest du in den Videos aus der Praxis, die wir für dich zusammengestellt haben. Und auf dieser Seite haben wir für dich eine Sammlung von 200 digitalen Unterrichtskonzepten von Lehrkräften für Lehrkräfte verlinkt, zum Unterricht mit digitalen Bildungsmedien. Diese orientieren sich für alle Fächer an den digitalen Kompetenzen nach dem KMK-Kompetenzmodell. Cool, oder?

Schüler gewinnen durch eine moderne Schule eine zeitgemäße Medienkompetenz, die zu besseren Lernerfolgen nicht nur in der Schule, sondern auch im späteren Leben führt. Ein routinierter Umgang mit modernen Medien erlaubt Schülern, diese gekonnt in der Schule einzusetzen, um damit qualitativ bessere Ergebnisse zu erreichen.

Moderne Medien sind essentiell, um einen Schüler auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. 214 Minuten am Tag sind Schüler online, diese Zeit kann genutzt werden um Recherche und Projekte effektiver im Unterricht einzubinden. Das Einbinden von digitalen Geräten kann die Aufmerksamkeit und Autonomität der Schüler erhöhen. Recherche und Projekte können effektiver im Unterricht eingebunden werden. Oberstufenschüler können ihre Freistunden flexibel nutzen. Gleichzeitig wird z.B. die Hausaufgabenbetreuung des Nachmittagsunterrichts bereichert. – Die Vorteile:

  • Integration moderner Lernmethoden
  • Ständig verfügbare, digitale Lernumgebungen
  • Digitale Kommunikationswege zwischen Lehrern und Schülern
  • Direktes Feedback für Schüler und Lehrer
  • Einbindung von BYOD-Konzepten und Screencasting
  • Remote-Zugriff auf den Unterricht von Zuhause
  • Interaktiver und spannender Unterricht

Aus dem „personenzentrierten Ansatz“ von Carl Rogers ist das Konzept des schülerzentrierten Unterrichts entstanden und aus der modernen Pädagogik nicht mehr wegzudenken: Schülerinnen und Schüler konsumieren nicht länger vorgefertigte Inhalte, sondern produzieren diese eigenständig. Sie recherchieren, diskutieren, entwickeln Methoden und lösen Probleme, selbstständig oder in autonomen Arbeitsgruppen – und können motivierende Lernerfahrungen machen. Digitale Zugänge vereinfachen maßgeblich, dieses Ideal in der Praxis umzusetzen: Orts- und zeitunabhängige Feedbacks, virtuelle Arbeitsgruppen und kreative Werkzeuge sind nur einige der neuen Möglichkeiten.

80 Prozent der Lehrkräfte sehen eine große Chance in der Digitalisierung. Ermöglicht man Schülerinnen und Schülern den Umgang mit modernen Medien, führt das zu besseren Lernergebnissen und einer motivierenden Lernerfahrung. Statt vorgefertigte Inhalte zu konsumieren, produzieren sie diese eigenständig, recherchieren, diskutieren, entwickeln Methoden und lösen Probleme, selbstständig oder in autonomen Arbeitsgruppen. Kurz: Eure Schule wird nicht nur moderner, auch besser.

80 Prozent der Lehrkräfte sehen in der Digitalisierung große Chancen für erfolgreiches Lernen und bestätigen, dass Schüler bei Lernvideos, Internetrecherchen oder modernen Präsentationsprogrammen aktiver und aufmerksamer seien und wünschen sich einen vielseitigeren Einsatz digitaler Medien. 98 Prozent der Schüler erwarten, dass ihnen die Schule die Computerkenntnisse vermittelt, die sie später brauchen. 90 Prozent der Eltern sehen das genauso. Firmen erwarten digitale Souveränität von Schulabgängern. Allerdings ist für 61 Prozent der Schüler die Nutzung elektronischer Medien im Unterricht immer noch die Ausnahme (diverse Studien von Bitkom, VBE, Learntech und Bertelsmann Stiftung). Insbesondere für sozial Benachteiligte bedeutet das schlechte Chancen beim Berufseinstieg. Auch Eltern sind vorbereitet, so lassen laut einer Studie 59% der Eltern ihre Kinder Lernangebote aus dem Internet nutzen.

Das technisch-pädagogische Medienkonzept beschreibt den aktuellen Stand in eurer Schule und wo’s hingehen soll. Also, welche Technik vorhanden ist, wie sie eingesetzt wird, welche Technik zusätzlich benötigt wird und welche pädagogischen Ziele dadurch erreicht werden sollen.

Der Leitspruch des DigitalPakts Schule ist: „Keine Förderung ohne Konzept.“ Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass nicht einfach neue Technik angeschafft wird, die dann später im Unterricht gar nicht entsprechend zum Einsatz kommt. Das soll also auch sicherstellen, dass die Schule weiß, was sie damit will, dass die Lehrkräfte damit umgehen können oder geschult werden und dass ein entsprechender pädagogischer Mehrwert entsteht.

Private mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones können benutzt werden und sind in das Netzwerk der Schule integriert – z.B. per WLAN. Die Idee ist, dass die zunehmend privat bereits verfügbaren Geräte der Schülerinnen und Schüler auch für schulische Zwecke genutzt werden können. Laut einer Studie besitzen 98% der Jugendlichen bereits ein eigenes Smartphone. Anstelle die Verwendung des Handys im Unterricht zu verbieten, kann das Gerät einfach mit in den Unterricht miteingebunden werden. So entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Schule und Schüler haben Zugang zu digitaler Bildung.

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