Technikraumrenovierung
Renovierung eines Technikraums mit einer Projektgruppe aus Schülern. - Projektbericht liegt noch nicht vor.
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Steckbrief
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Aula, Flure, Turnhalle usw. renovieren60437 Frankfurt (Hessen)Otto-Hahn-SchuleKlasse 8 ()ca. 15 Teilnehmer16.08.2010 - 31.10.2010
Bilder und Videos
Projektbericht
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Zwei Werkräume gibt es an Otto- Hahn- Schule. In den letzten Jahren wurden sie überwiegend als Kunsträume genutzt. Seit zwei Jahren wird im Jahrgang 8 der Realschule ein Wahlpflichtkurs „Technisches Werken“ angeboten, sowie weitere Projekte, in denen der Werkraum als solcher auch gebraucht wird. Da die Räume seit Jahren nicht mehr frisch gestrichen worden waren, schien es naheliegend, einen der Räume im Rahmen des Unterrichts zu renovieren. Den Schülerinnen und Schülern wurden im Zuge dieses Projekts die Grundbegriffe des Renovierens vermittelt, Fähigkeiten, die sie später beispielsweise bei der Renovierung ihrer privaten Wohnräume sinnvoll nutzen können: Bohrlöcher zuspachteln, abkleben, streichen, versiegeln sowie die vorbereitende Planung, Kostenkalkulation und den Einkauf der Werkzeuge und Materialien.
Anfangs überlegten wir, welcher Farbton denn passend und zweckmäßig sei.
Er musste so beschaffen sein, dass man sich nicht müde an ihm sah. Außerdem muss im Werkraum genügend Licht zur Verfügung stehen. Es lief dann auf weiß hinaus, damit der Raum auch bei mäßigen Lichtverhältnissen möglichst gut ausgeleuchtet wird. Im unteren Bereich, 1, 5 Meter vom Boden hoch gerechnet, sollte in Art einer großen Bordüre ein anderer Farbton aufgetragen werden. Dies ist der Bereich, in dem man immer wieder mal an die Wand fasst und evtl. Farbspritzer o. ä. dort hängen bleiben können. Nach längerem hin und her entschieden wir uns für ein kräftiges blau. Dieser Bereich sollte dann auch versiegelt werden, damit die Wand dort ggf. abgewaschen werden kann, ebenso der Bereich um das Waschbecken herum.
An diese Überlegungen schlossen sich die Planung der Arbeitsschritte, sowie die Erstellung der Einkaufsliste an. Mit der ganzen Gruppe ging`s anschließend zum benachbarten Baumarkt: Produkte finden, Preise vergleichen, aussuchen, kaufen und heim transportieren.
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Und dann ging`s auch schon los: Möbelrücken, Löcher zuspachteln, abdecken, abkleben, Ecken und Kanten streichen und anschließend die Flächen überrollen. Als alles trocken war, kam die blaue Farbe dran. Noch einmal hieß es abkleben und streichen, anschließend dann mit Elefantenhaut versiegeln.
Einige altgediente Werkbänke wurden ausgemustert, ebenso einige alte Schränke. Hinzu kamen einige orange Schränke, die noch in gutem Zustand sind, sodass weiß, blau und orange nun die dominierenden Farben im renovierten Werkraum sind.
Die Vorgehensweise, diese ganze Aktion auf viele Unterrichtsstunden zu verteilen, statt beispielsweise zweier Projekttage hatte zwar zur Folge, dass der ganze Prozess sich zeitlich hinzog. Der Vorteil für die Schülerinnen und Schüler aber bestand darin, dass sie die Arbeitsvorgänge über einen längeren Zeitraum üben und festigen konnten. Sie hatten sich in kleinere Arbeitsgruppen eingeteilt, sich bestimmte Wandabschnitte ausgesucht und die dann eigenverantwortlich bearbeitet.
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Insgesamt hat die Aktion allen viel Spaß gemacht, auch, wenn es nicht immer einfach war, die Motivation aufrecht zu erhalten. Und das Ergebnis kann sich wirklich gut sehen lassen. Nachdem der Raum dann auch noch eine neue Arbeitsplatte entlang der Fenster bekommen hat, steht er jetzt wieder zum Werken zur Verfügung.

