Klassenraumgestaltung
-
Steckbrief
-
Klassenzimmer renovieren20355 Hamburg (Hamburg)Rudolf-Roß-GesamtschuleKlasse 10 (a)ca. 25 Teilnehmer01.02.2007 - 28.02.2007
Bilder und Videos
-
-
Untertitel
n.a.
-
-
Untertitel
n.a.
-
-
Untertitel
n.a.
-
-
Untertitel
n.a.
Projektbericht
-
Im Rampenlicht
„Das macht Schule“ wird mit dieser Aktion in Hamburg erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. An der fünften Pilotschule können Presse, Unterstützer, Partner und Freunde der Initiative den Schülern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Mehr als 40 Personen aus Wirtschaft und Medien kommen und machen sich selbst ein Bild. Noch am gleichen Abend ist die Aktion bei Sat.1 und dem NDR Hamburg Journal im Fernsehen, im ersten Weblog, Aufmacher bei tidenet.de und dann im Hamburger Abendblatt.
-
Gemeinsam gestalten macht Spaß
Zusammen mit dem Hausmeister begeistert Schülersprecher Robert Hoffmann alle anderen. Robert fand toll, „dass die Schüler selber kreativ an ihrem Klassenraum arbeiten können, wo sie jeden Tag drin sitzen und lernen, und das Aussehen gestalten wie sie möchten.“ Alle zusammen erarbeiten mit einer Architektin, wie die Klasse aussehen soll und entscheiden sich demokratisch.
Statt Unterricht heißt es jetzt Ausmessen, Farbbedarf ausrechnen und Einkaufen gehen. Dann geht’s zur Sache: Ärmel aufkrempeln und Ausräumen. Jeder weiß, was er zu tun hat, zu welcher Gruppe er gehört. Selbstbewusst fangen die einen an das leer geräumte Klassenzimmer abzukleben um dann zu streichen. Mit viel Spaß und Durchhaltevermögen. Der Do-it-yourself Trainer erklärt, wie es geht. Im Nebenraum gibt eine andere Gruppe den Schränken ein neues Gesicht im Streifen-Look. Wieder eine andere Gruppe rückt großen Spanplatten kreativ zu Leibe und gestaltet Wandbilder.
-
Stolz auf sich und das Ergebnis
Ihr Klassenraum hat nun mattgelbe Wände und eine fliederfarbene Leiste. Der Schrank sieht aus wie ein Kunstwerk und das neue Wandbild ist ein Blickfänger. Das macht stolz. Alle finden den Klassenraum jetzt wärmer, freundlicher und schöner. Und würde einer die Wand bekritzeln, bekäme der auf der Stelle Ärger.
Schulleiter und Hausmeister zufrieden
Schulleiter Jan Baier: „Das ist eine große Stärkung für unsere Schüler, wenn sie bei der Verschönerung ihrer Klasse eine Arbeit erleben, die für sie befriedigend ist und die zugleich Einblicke in die Berufswelt ermöglicht.“
Hausmeister Dieter Lambrecht gefällt besonders, dass die Schülerinnen und Schüler die Renovierung in Eigenregie und vor allem fachgerecht angehen. Ihn hat die ausführliche Checklist überzeugt, in der an alles gedacht ist. Künftig möchte er die Schüler aller achten Klassen zur Klassenraum-Renovierung einladen.
DmS – Februar 2007

