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Gestaltung des Schülervertretungsraums

Gestaltung des Schülervertretungsraums
3.5

Der Schüllerrat will den Raum der Schülervertreter gemeinsam mit Helfern renovieren und neu gestalten...

Steckbrief
Es sind Bilder vorhanden
Klassenzimmer renovieren
20539 Hamburg (Hamburg)
Schule Marckmannstraße
Klasse 5-10 (alle Klassensprecher)
ca. 14 Teilnehmer
16.08.2010 - 08.09.2010

Bilder und Videos

  • Gemeinsam machts mehr Spaß!
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  • Manchmal sind "Helfende Hände" unentberlich.
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  • Schon nach Stunden echte Kumpels.
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  • Das Streichen hat allen sehr viel Spass gemacht.
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  • Die Planung wurde gemeinschaftlich vom Schülerrat übernommen
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  • Der Einkauf der Materialien
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  • Meeresblau.
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  • Wir helfen zusammen.
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  • Malen macht Spaß.
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Projektbericht

  • Der Schülerrat hatte eine Idee. Es wäre toll, wenn für Schüler in den Pausen ein eigener Raum zur Verfügung stehen würde. Wo man sich aufhalten kann, hinsetzen, quatschen, Musik hören und so weiter. Der Schülerrat könnte sich dort auch manchmal treffen. Wir haben beschlossen, unser Anliegen in der Lehrerkonferenz vorzubringen. Die war mit so einem "Pausencafé" einverstanden. Frau Schepers auch. Ein Raum wurde auch gefunden: der Nebenraum (Küche) eines Differenzierungsraums in Haus 3.

    Jetzt fing die Arbeit richtig an. Wie soll der Raum aussehen? Welche Möbel gehören rein? Welche Farben an die Wände? Welche Regeln soll es für unser Pausencafé geben? Und, und, und. - Ganz schön schwierige Fragen!

    Der Schülerrat beschloss, sich so eine Art Schülercafé mal in einer anderen Schule anzusehen. Die Schule Bekkamp hat schon länger eins. Es gibt dort auch einen Schülerrat. Wir haben Kontakt aufgenommen, und der Bekkamp hat uns zu einem Besuch eingeladen. Wir sind nach Jenfeld gefahren und wurden von den Bekkamp-Leuten abgeholt. Es war spannend, mal eine andere Schule zu sehen. Sie haben uns in ihr Schülercafé geführt und dort alles gezeigt. Es gab auch leckere Kekse. Wir konnten viele Fragen stellen und haben erfahren, wie das Pausencafé dort funktioniert. Ein paar Sachen machen wir bei uns bestimmt nach. Noch mal einen schönen Gruß zum Bekkamp!

  • Jetzt musste der Schülerrat gut planen. Wir haben eine Liste gemacht mit Sachen, die wir für unseren neuen Raum gerne hätten. Dann haben wir Frau Schepers von unseren Ideen erzählt. Auch, dass wir Geld für Möbel, Farben und eine Musikanlage brauchen würden. Sie war einverstanden.

    Damit waren wir schon ein paar Schritte weiter!

    Farben wollten wir gern selber aussuchen und möglichst auch die Wände selber streichen. Zufällig gab es gerade eine Aktion, die genau passte. Die Firma Tesa wollte Schulen beim Renovieren unterstützen. Wenn Schüler mithelfen und man eine gute Idee für den neuen Raum hat. Wir haben einen Brief mit unseren Vorstellungen zu "Das macht Schule" geschickt. Und die "Helfenden Hände" gewonnen! Claudia und Oliver von Tesa sind zu einer Schülerratssitzung gekommen und haben sich vorgestellt. Wir haben ihnen von unseren Plänen erzählt. Das fanden sie toll - und wir die beiden sehr nett! Wir haben uns zu einem großen Renoviertag verabredet.

    Vorher musste noch eingekauft werden. Es ging ja um zweierlei: das Pausencafé und den Differenzierungsraum nebenan. Auch dort wird der Schülerrat manchmal tagen. Um zwei große Räume zu streichen, braucht man viele Sachen: Farben, Pinsel, Rollen, Eimer, Folien zum Abdecken, Schutzanzüge und vieles mehr. Über Farben für die Wände (Türkisblau und Grau) hat der Schülerrat abgestimmt. Auch, welche riesigen Schriftzüge und Bilder ("Wandtattoos") angebracht werden sollen. Frau Wittern und Herr Bocke sind mit den beiden Schulsprecherinnen Sandra und Diyana in den Baumarkt gefahren und haben alles eingekauft. Der Kofferraum war bis oben hin voll.

    Im November 2010 war es dann so weit. Vor dem eigentlichen Renoviertag mussten die beiden zu streichenden Räume leer geräumt werden. Schränke und Tische in die Mitte. Die Firma Tesa kam mit nicht nur mit den versprochenen fünf, sondern gleich acht Personen. Alles Leute, die normalerweise in einem Büro arbeiten, aber für einen Tag mal was anderes machen und helfen wollten. Sie waren von morgens früh bis nachmittags nach 17.00 Uhr bei uns. Der Schülerrat hat in Schichten mitgeholfen. Für jeweils eine Stunde kamen vier bis fünf Schüler dazu und haben Malerarbeiten übernommen: Abdecken und sauberes Abkleben. Dann Streichen ohne Ende, manchmal mehrmals übereinander. Wände und Fußleisten. Stundenlang! Zum Schluss mussten die Schutzfolien entfernt und die Räume wieder saubergemacht werden. Am Ende des Tages konnten alle Helfer, Schüler wie Erwachsene, kaum noch einen Pinsel in der Hand halten.

  • Dennoch hat die Aktion allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Auf den Erfolg können wir stolz sein: Die Räume sind schön geworden, viel bunter und freundlicher als zuvor!

    Die Leute von der Firma Tesa waren supernett. Wir haben uns toll verstanden und zusammengearbeitet. Spontan entschieden sich Claudia, Matthias und die anderen dazu, die Kosten für Wandtattoos und neue Vorhänge zu übernehmen. Großartig! Wir wollen in Verbindung bleiben und irgendwann mal wieder was miteinander machen. Wenn das Pausencafé endgültig fertig ist, laden wir die Tesa's noch mal ein, zur "Endabnahme".

    Was von unserer Wunschliste jetzt noch fehlte, war ein gemütliches Sofa. Da hatten wir wieder Glück und kamen zur richtigen Zeit. Zu Weihnachten verschenkt die Firma Kabs PolsterWelt gebrauchte bzw. gut erhaltene Sofas an soziale Einrichtungen. Wir als Förderschule sind so was. Wir haben wieder einen netten Brief geschrieben. Mit Erfolg: An einem Dezembersamstag konnten wir in einer großen Lagerhalle aus 100 Spendensofas ein schickes aussuchen. Herr Mersimi, der Vater von Florim, hat den Transport zur Schule organisiert - vielen Dank! Ein paar Schüler aus Klasse A1 waren gekommen, haben mit ausgesucht und geholfen, das Sofa (durch Eis und Schnee) ins Pausencafé zu schaffen. Es passt genau in eine Ecke, ist gemütlich und schaut super aus! Auch der Firma Kabs noch mal ein dickes Dankeschön.

    Im Januar 2011 fehlt jetzt noch eine angenehmere Beleuchtung. Das in Schulen übliche Neonlicht taugt zum Arbeiten, aber nicht für eine gemütliche Pause. Außerdem wird der Schülerrat Regeln überlegen, die man im Pausencafé zu beachten hat. Damit sich alle wohl fühlen und nichts kaputt geht. Im Frühjahr werden wir Einweihung feiern, und die (älteren) Schüler dürfen das Café in den Pausen benutzen.

    Wir freuen uns schon!

    Der Schülerrat der Schule Marckmannstraße Januar 2011

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