Flure streichen und gestalten
Neugestaltung des Treppenhauses im Eingangsbereich im Rahmen der Projektwoche "Erich Kästner" im Dezember 2009 (Wandbemalung etc.)
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Steckbrief
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Aula, Flure, Turnhalle usw. renovieren64289 Darmstadt (Hessen)Erich Kästner-SchuleKlasse 1-4 (- Anna Lena Hellwig)ca. 13 Teilnehmer17.10.2009 - 23.11.2009
Bilder und Videos
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Projektbericht
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In unserer Projektwoche sollten die Kinder die Möglichkeit erhalten ihre Schule zu verschönern. Eine Projektgruppe nahm sich den Flur, der zu unserer Turnhalle führt, vor. Dieser musste unbedingt verschönert werden, da in der Turnhalle nicht nur Sportunterricht, sondern auch viele Feste und Aufführungen mit Besuchern stattfinden.
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Wo und wie fangen wir an?
Unsere Schule soll schöner werden. Wo kommen Besucher unserer Schule vorbei? Wo sieht es gar nicht mehr schön aus? Wo müsste etwas verändert werden, damit wir uns wohler fühlen? Diesen Fragen sind wir nachgegangen und haben überlegt, was wir machen könnten. In der kleinen Turnhalle haben viele Kinder Sportunterricht. Der Gang, der dorthin führt, ist hässlich und verschmutzt. Die Kinder müssen dort oft warten, bis wir gemeinsam in die Halle gehen oder zurück in die Klassen. Außerdem finden in unserer kleinen Turnhalle häufig Veranstaltungen mit Freunden und Eltern statt. Diese müssen auch immer diesen hässlichen Weg gehen. Also muss damit etwas passieren. Dazu kam unsere Projektwoche zum Thema Erich Kästner gerade recht. Es war schnell klar, ein neuer Anstrich muss her! Mit Hilfe des Hausmeisters war nötiges Material schnell aufgelistet, und die Schulleitung konnte finanzielle Unterstützung aktivieren. Lehrerinnen und Hausmeister besorgten die Farbe und andere Materialien im Baumarkt, und schon konnte es losgehen.
Mit jedem Tag wurde der Flur lebendiger
Aus dem dreckigen und tristen Gelb machten wir ein freundliches Blau, das uns als Grundlage für unsere weitere Arbeit diente. „Es geht um die Kinder!“ hat Erich Kästner in seinem Buch „Konferenz der Tiere“ geschrieben. Genau das ist unsere Meinung. Kinder sind der Mittelpunkt des schulischen Lebens und sie brauchen einen Lernraum, der auch Lebensraum ist. Schnell waren die Motive klar. Auf die neuen blauen Wände kamen bunte, fantasievolle Tiere aus Kinderhand. Zuerst wurde die Wand vermessen, dann entstanden lebensgroße Tierschablonen aus Packpapier. Diese wurden mit Kreide auf den blauen Untergrund der Wand übertragen und mit Acrylfarbe ausgestaltet. Damit unser Werk lange so schön bleibt, haben wir die bemalte Wand abschließend mit einer wasserabweisenden Schutzschicht überzogen.
Streichen
Am 6. November haben wir dann mit zwei Schülern den Klassenraum gestrichen. Ein dritter Schüler hat uns mit Waffeln versorgt. Die Tafel wurde umgehängt. Nach dem Schulschluss wurde die Klasse von der Lehrerin und den Sozialpädagogen vorgereinigt, die Schulleitung kam zur Hilfe dazu. Am 9. November wurde der Tapetenschutz aufgetragen.
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Reaktionen
Sportlehrkraft: “Wie toll, jetzt gehe ich wieder gerne in die kleine Turnhalle!”
Lehrkraft: “Wow, wie kreativ die Kinder sein können, wenn man ihnen Raum gibt!”
Kind: “Beim Warten kann man jetzt Tiere angucken!”
Kind: “Streichen hat so viel Spaß gemacht!”
Kind: “Gut, dass wir erwachsene Helfer hatten: Die sind bis oben an die Decke gekommen.”
Renovierungsfieber
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man mit ein wenig Motivation und Organisation große Veränderungen schaffen kann. Die Kinder waren hochmotiviert selbst mit anzupacken und IHRE Schule zu verschönern. Täglich erhalten sie Rückmeldung von Mitschülern, die durch den neuen Flur gehen und begeistert reagieren. Im Kollegium wurde das Renovierungsfieber entfacht: Viele Lehrkräfte möchten sich auch gerne mit ihren Klassen einige erneuerungsbedürftige Ecken der Schule vornehmen. Es hat sich gezeigt, dass die Kinder mit ein wenig Hilfe von Erwachsenen selbständig einen großen Teil der Arbeit bewältigen können. Und das Schönste ist, alle haben dabei großen Spaß!
Anna Lena Hellwig, Dezember 2009
Links
Kommentare
Super, dass ihr euch daran gewagt habt. - Bernd
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Super, dass ihr euch daran gewagt habt. - Bernd